Koningstuin: "Gutes noch besser machen"

Westlich von Venlo, an der Grenze zwischen Nordbrabant und Limburg, befindet sich die Boomkwekerij Koningstuin. Inhaber Maurice Erkelens hat sich mit seinem Betrieb auf die Veredelung große Nadelgehölze und Bonsaibäume spezialisiert.

Maurice Erkelens betreibt mit seiner Frau die Boomkwekerij Koningstuin. Bild: GABOT.

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Die Boomkwekerij Koningstuin wurde 1964 von den Eltern des heutigen Inhabers Maurice Erkelens gegründet. Zunächst konzentrierte sich die Baumschule nur auf die Vermehrung von winterharten Zwergkoniferen, später kamen größere Nadelgehölze und Bonsaibäume hinzu.

Im Jahr 2014 übernahmen Maurice und Barbara Erkelens die Brepo's innerhalb des Pinus nigra Sortiments von Excellent Boomkwekerijen und sind seitdem Lizenznehmer von Prinus Brepo® und Marie Bregeon®. Damit sind sie die einzige Baumschule in den Niederlanden, die diese Art von Pinus nigra verbessern und anbauen darf.

Die 8 Hektar große Baumschule besteht aus einem Containerfeld, einer Schattenhalle und einem Gewächshaus. Erkelens kauft große Koniferen, Ziersträucher und Bonsaibäume, topft sie um und kultiviert sie weiter. Alle Pflanzen werden regelmäßig von Hand geschnitten. "Viele Baumschulen haben den Anbau von großen Nadelbäumen eingestellt, da sie langsam wachsen und viel Handarbeit erfordern", heißt es bei Koningstuin. "Wir aber wollen gute Pflanzen noch besser machen."

Nach meist einem Jahr im Betrieb Koningstuin werden die Pflanzen an Großhändler, Cash & Carry-Märkte und Gartencenter vermarktet. Nur 4 bis 5% der erzeugten Pflanzen bleiben in den Niederlanden, der Rest exportiert. Ein Viertel der Produktion geht nach Russland; exportiert wird auch in ferne Länder wie Turkmenistan oder Kasachstan. "Osteuropa ist für uns ein wichtiger Markt", sagt Maurice Erkelens, "dort benötigen sie garantiert winterharte Pflanzen. Und die bieten wir an."

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