Italien: 14% Marktwachstum bei Gartenbau-Maschinen

In Italien schlossen alle wichtigen Produkttypen im Markt der Gartenmaschinen mit einem Wachstum ab.

Pflanzenschutzgeräte haben in Italien zuletzt schlechter abgeschnitten. Bild: GABOT.

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Deutliche Zuwächse wurden bei Trimmern (+21,6%), Kettensägen (+15,1%) und Rasenmähern (+12,9%) verzeichnet. Sprühgeräte, die in den kritischsten Momenten der Pandemiekatastrophe auch zur Desinfektion eingesetzt werden, gingen gegen den Trend um 33,8% zurück. Insgesamt wurden im Jahr 2021 1.660.148 Geräte verkauft, darunter selbstfahrende Maschinen, Motorgeräte und Handwerkzeuge.

Trotz eines leichten Rückgangs in den letzten drei Monaten des Jahres (-4,9%) konnte der Markt für Maschinen und Geräte für den Garten- und Landschaftsbau das Jahr 2021 mit einem deutlichen Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr abschließen.

Die vom italienischen Verband der Comagarden-Hersteller (FederUnacoma) und der Morgan-Statistikgruppe zusammengestellten Zahlen zeigen, dass bis zum Jahresende insgesamt 1.660.148 Einheiten verkauft wurden (von selbstfahrenden Maschinen über motorisierte Geräte bis hin zu Handwerkzeugen). In Prozent ausgedrückt bedeutet dieses Verkaufsvolumen einen Anstieg von nicht weniger als 14 Prozentpunkten gegenüber 2020. Alle von der Morgan Group untersuchten Hauptproduktarten zeigen einen positiven Trend, angefangen bei den Trimmern, die mit über 105.000 verkauften Einheiten um 21,6% zulegen. Zweistellige Zuwächse wurden auch bei Kettensägen (+15,1% auf 430.000 Stück) und Rasenmähern (+12,9% auf ca. 325.000 Stück) verzeichnet, während bei Freischneidern (+6,1% auf 304.000 Stück) geringere Zuwächse zu verzeichnen waren.

Einer der dynamischsten Sektoren des Marktes waren die Schneepflüge, die nach drei aufeinanderfolgenden Jahren des Rückgangs wieder ein deutliches Wachstum verzeichneten (+76,6% mit 7.300 Einheiten). Angesichts einer nicht besonders schneereichen Wintersaison ist der Verkaufsanstieg, wie Comagarden betont, hauptsächlich auf die Auffüllung der Lagerbestände der Händler zurückzuführen.

Vor dem Hintergrund eines allgemeinen Wachstums war das einzige Segment, das sich dem Trend widersetzte, die Sprühgeräte, die mit 5.089 verkauften Einheiten das Jahr 2020 mit einem Rückgang von 33,8% abschlossen. Dieser Trend lässt sich durch die Entwicklung der Pandemiekrise erklären. In der akutesten Phase von Covid 19 wurden die Sprühgeräte auch für Sanierungsmaßnahmen eingesetzt, was zu einem Spitzenwert beim Absatz führte. Der Rückgang in den letzten zwölf Monaten, so erklärt der Herstellerverband, deutet also darauf hin, dass der "Covid-Effekt" nachlässt und die Nachfrage wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurückgeht. (FederUnacoma)

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