EPAL: Palettenproduktion steigt trotz Pandemie

Die European Pallet Association e.V. (EPAL) hat nach dem Wachstum der vergangenen Jahre auch in 2020 eine Steigerung der Produktion von EPAL-Paletten verzeichnet.

Die European Pallet Association e.V. (EPAL) sichert mit über 600 Mio. EPAL Europaletten und 20 Mio. Gitterboxen im weltweit größten offenen Tauschpool den Warenfluss in der Logistikwelt. Bild: EPAL.

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Trotz der Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie und dem Anstieg der Holzpreise ist die Produktion von EPAL-Paletten im Jahr 2020 um 1,14% auf 97,3 Mio. Paletten gewachsen (2019: 96,2 Mio.). Leicht rückläufig sind die Meldezahlen für die Reparatur von EPAL-Paletten. In der Summe bleibt jedoch eine Steigerung von Produktion und Reparatur von EPAL-Paletten um 0,5% auf 123,5 Mio Paletten (2019: 123 Mio. Paletten).

„Diese positive Entwicklung ist angesichts des weltweiten Konjunktureinbruchs infolge der Covid-19-Pandemie besonders beachtenswert“ erklärt Robert Holliger, Präsident der EPAL. „Die Beeinträchtigungen der nationalen und internationalen Lieferketten waren für die Hersteller und die Verwender von EPAL Europaletten eine bislang ungekannte Herausforderung, welche gemeinsam erfolgreich bewältigt worden ist.“

EPAL Ladungsträger sind ein unverzichtbarer Teil der Lieferketten von Handel und Industrie

Die Produktion und die Reparatur von EPAL-Paletten ist von vielen europäischen Ländern als systemrelevant eingestuft worden, weil die Palettenlogistik und insbesondere der offene EPAL Europaletten-Tauschpool für den Warentransport von wesentlicher Bedeutung sind. Zur Aufrechterhaltung der Versorgung von Verbrauchern mit Lebensmitteln und anderen Konsumgütern und zur Sicherung der Lieferketten von Handel und Industrie waren und sind die Lizenznehmer der EPAL auch während des Lockdowns jederzeit lieferfähig.

„Es ist für uns ein besonderer Vertrauensbeweis, dass große Teile des Transports von Covid-19-Impfstoffen auf EPAL Europaletten erfolgen. EPAL Europaletten entsprechen den höchsten Anforderungen an die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Ladungsträgern, insbesondere auch bei extremer Kühlung wie bei dem Transport von Impfstoffen“, so Robert Holliger. (EPAL)

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