EIMA International: Umfrage mit positivem Ergebnis

Eine vergleichende Umfrage zu den Leistungen der großen Landmaschinenmessen auf internationaler Ebene wurde auf der jährlichen Versammlung von FederUnacoma präsentiert.

Die italienischen Messeveranstalter freuen sich: Eine Umfrage sieht die EIMA vor der französischen Messe SIMA. Bild: GABOT.

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Während der jährlichen FederUnacoma-Versammlung wurde eine vergleichende Umfrage zu den Leistungen der großen Landmaschinenmessen auf internationaler Ebene durchgeführt. Im Vergleich zur SIMA in Paris zeigt die Messe Bologna bessere Werte für alle betrachteten Parameter. Das Segment der so genannten "Apostel" (86,2%) ist für die EIMA bemerkenswert hoch, d.h. diejenigen Betreiber, die von der Gültigkeit der Veranstaltung so überzeugt sind, dass sie aktive Unterstützer sind, die am Aufbau des guten Rufs der Veranstaltung beteiligt sind.

Die EIMA in Bologna schlägt die SIMA in Paris in Bezug auf Internationalität, die Fähigkeit, Geschäfte zu generieren, die Qualität der Aussteller und Besucher, das Kosten-Nutzen-Verhältnis und sogar die Logistik. Das ergab eine Umfrage der GRS - einem Fachunternehmen für internationale sozioökonomische und Marktforschung im Ausstellungsbereich -, die in Varignana (BO) während der jährlichen FederUnacoma-Versammlung vorgestellt wurde.

Die vergleichende Untersuchung aus einer Stichprobe aus zahlreichen Unternehmen, die auf den wichtigsten internationalen Fachmessen, darunter EIMA und SIMA, ausstellen, sowie einer großen Zahl von Betreibern und Besuchern, die beide Messen besuchen, verwendet spezifische Modelle zur Bewertung von Messeauftritten. Auf der Bewertungsskala für die Forschung wird das internationale Niveau der französischen Ausstellung mit 6,1 bewertet, wobei die EIMA mit 7,3 bewertet wird, und die Qualität der Aussteller sieht die SIMA mit 6,3 und die EIMA mit 7,4.

"Basierend auf den gesammelten Daten sieht keiner der in der Umfrage gemessenen Parameter die SIMA als wettbewerbsfähiger an als die Bologna-Veranstaltung", erklärt Forschungskoordinator Alessandro Cravidi und das ist ungewöhnlich, wenn man traditionsreiche Veranstaltungen wie die beiden Landmaschinenveranstaltungen vergleicht, die jeweils ihre eigenen Stärken haben sollten". Es gibt ein besonders interessantes Clustering, das einen sehr deutlichen qualitativen Unterschied zwischen den beiden Ausstellungen zeigt.

Die Umfrage unterteilt die Betreiber in die beiden Hauptkategorien "treu" und "untreu" sowie "unzufrieden" und "zufrieden" und schlägt ein Quadrantenschema vor, in dem die Aussteller  platziert werden können. Im SIMA-Bereich liegen die "Söldner", d.h. nicht besonders an die Messe gebunden und bereit, in verschiedene Veranstaltungen zu investieren, bei fast 35,6%, verglichen mit 64,4% der treuen Betreiber.

Deutlich besser ist die Performance der EIMA: Der Anteil der "Ungläubigen" sinkt auf nur noch 5,7%, während der der "Gläubigen" mit 94,3% einen für die Messelandschaft außergewöhnlich hohen Anteil hat. Die GRS-Umfrage, die insbesondere das Segment der an der EIMA teilnehmenden "Gläubigen" analysiert, schlägt eine weitere Unterteilung zwischen denjenigen vor, die als "Geiseln" definiert sind, und denjenigen, die als "Apostel oder Förderer" definiert sind. "Im ersten Fall", erklärt Cravidi, "sind dies Aussteller , deren Loyalität durch das Bewusstsein bestimmt wird, dass die Teilnahme an der Veranstaltung notwendig ist und dass man auf der Grundlage der Marktlogik auf jeden Fall teilnehmen muss, während im zweiten Fall es sich um Betreiber handelt, die die Teilnahme als eine positive Wahl betrachten und unabhängig von der Wettbewerbslogik präsent sein wollen, indem sie die Veranstaltung sogar unter anderen Anbietern bewerben (daher die Definition von "Aposteln")".

Im Falle der EIMA umfasst die Kategorie "Apostel oder Promotoren" 86,2% der Aussteller, eine Zahl, die das beträchtliche Reputationskapital dieser Ausstellung widerspiegelt und sie auf einem sehr hohen Niveau in der globalen Szene der Branche positioniert. Die GRS-Umfrage beschränkt sich nicht nur auf den Vergleich zwischen EIMA und SIMA, sondern erstreckt sich auf alle großen Landmaschinenmessen, einschließlich der Agritechnica in Hannover. Sehr ermutigende Rückmeldungen gab es auch in dieser Hinsicht, wo die italienischen Messen in fast allen qualitativen Parametern im Wesentlichen auf dem Niveau der deutschen liegen.

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