ZVG: Neue Impulse für den Berufsschulunterricht

Positive Resonanz zur ZVG-Bundesfortbildungstagung 2018 in Grünberg.

Prof. Marcel Robischon von der HU-Berlin stellte Teilnehmern die IGA-Workcamps vor. Bild: ZVG/Lafuente.

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Ausbildungsverantwortliche für die gärtnerische Ausbildung folgten am Wochenende der Einladung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) und der Bildungsstätte Grünberg zur jährlichen Bundesfortbildungstagung. Berufsschullehrer, Ausbilder und Ausbildungsberater der zuständigen Stellen nutzten die Möglichkeit des Austauschs im Rahmen der bundeszentralen Veranstaltung vom 26. bis 28. Oktober 2018 in Grünberg.

Das Programm enthielt ein breites Themenspektrum über die gärtnerischen Fachrichtungen hinweg. So stellte Friedhofsgärtnerin Iris Wolf die Arbeiten auf dem Grünberger Memoriam-Garten anschaulich vor. Die verschiedenen Qualitätsbilder von Stauden vermittelte Landschaftsarchitekt Martin Hellbach den Teilnehmern an Bepflanzungsbeispielen und einer umfangreichen Fotosammlung. Über die aktuelle Technik beim Gewächshausbau berichtete Ulrich Neubrand von der Firma Lock Antriebstechnik GmbH. Einen Beitrag zu den neuesten Erkenntnissen der Anbauverfahren von Salat im geschützten Anbau leistete Sabine Reinisch von der LVG Heidelberg. Über aktuelle Schädlinge am öffentlichen Grün und an Gehölzen informierte Thomas Brand aus dem Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

In den Workshops ging es um methodisch didaktische Fragen, wie beispielswiese um den tatsächlichen pädagogischen Mehrwert der digitalen Medien und wie man diese in der Ausbildung optimal nutzt. Dafür waren Michael Martin und Lisa Stäbe von der Hochschule Osnabrück eingeladen. Die Teilnehmer konnten sich in den Workshops zu verschiedenen Schwerpunkten austauschen. Den Workshop zur Nachwuchswerbung leiteten die beiden Ausbilderinnen Corinna Bröskamp und Sandra Möller. Neue Impulse für den handlungsorientierten Unterricht gaben Antje Eder, TU-München, und Marion Ramgraber, BSZ Regensburg. Trainerin Viola Röder übte mit den Teilnehmern die kommunikative Selbstbehauptung.

Projektvorstellungen zu den IGA-Workcamps von Marcel Robischon von der Humboldt-Universität zu Berlin, den Pilzboxen für den Unterricht von Franz Schmaus, Ehrenvorsitzender des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) e. V., und dem Projekt „Ökolandbau in der beruflichen Bildung“ von Jutta Beringer, Kompetenzzentrum Ökolandbau in Niedersachsen, rundeten das Programm ab.

Die Bundesfortbildungstagung dient nicht nur der fachlichen Fortbildung, sondern fördert zudem den bundesweiten Dialog zwischen den Ausbildungsverantwortlichen. Hier können sich Lehrkräfte und Ausbilder der grünen Branche über das föderale System hinaus gezielt treffen und ins Gespräch kommen. (ZVG)

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