Xylella: Notfallmaßnahmen verschärft

Um eine weitere Ausbreitung von Xylella fastidiosa zu verhindern wurden jetzt Notfallmaßnahmen für 6 Pflanzenarten geändert.

Nerium oleander gehört tu den Pflanzen, die als besonders risikobehaftet gelten. Bild: GABOT.

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Ab dem 1. März 2018 gilt für die Kulturen Coffea, Lavandula dentata, Nerium oleander, Olea europaea, Polygala myrtifolia und Prunus dulcis eine Testpflicht, um eine mögliche Kontamination mit Xylella fastidiosa zu verhindern. Es hat sich gezeigt, dass diese Arten ein höheres Infektionsrisiko haben.

Die Prüfvorschrift gilt für landwirtschaftliche Betriebe, auf denen die oben genannten Arten während der Vegetationsperiode vorkommen. Nach 2018 soll eine jährliche Probenahme und Testung von Produktionsbetrieben stattfinden.

Kommentare (1)


Isabelle Falger 22. Feb. | 13:09

Es wäre gut für die Betriebe zu wissen, welche Behörde die offiziellen Tests durchführen darf und wie sich die Betriebe dann gegenüber den Kunden absichern können bzw. als "Xylella-frei" ausweisen können und dürfen. Das sollte europaweit einheitlich geklärt sein, bevor Einfuhrstopps und andere nicht geklärte präventive Maßnahmen (eigenständig oder aus Angst) getroffen werden, welche die Produktionsbetriebe solcher Pflanzen ruinieren können. Wenn eine Pflanze und eine Produktionsstätte frei von Xylella ist, sollte sie das auch zeigen können. Bisher gibt es in Europa keine offizielle Behörde die den Betrieben dieses Zertifikat ausstellt. Wenn doch- bitte gerne um Info.

 

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