Was man über Pools im Garten wissen sollte

Was einst als purer Luxus galt und lediglich den Reichen und Schönen vorbehalten war, ist heute fast zum Standard avanciert - der Pool im heimischen Garten. So gibt es für viele Kinder und Erwachsene oft nichts Schöneres, als sich in der Freizeit nach Lust und Laune ins kühle Nass zu begeben.

Pools für den Garten sind heute in unterschiedlichen Ausführungen, Arten und Größen sowie für jeden Geldbeutel erhältlich. Bild: GABOT.

Anzeige

Ob zum Entspannen und Genießen oder um sich mit Freunden oder mit der Familie eine erfrischende Abkühlung in netter Gesellschaft zu gönnen - Gartenpools bieten jede Menge Möglichkeiten zum Spaß haben und zum "Die-Seele-baumeln-lassen".

Auf die Details kommt es an

Pools für den Garten sind heute in unterschiedlichen Ausführungen, Arten und Größen sowie für jeden Geldbeutel erhältlich. So gibt es beispielsweise Becken, die eine Wassertiefe von bis zu 3,50 Metern bieten und in denen sich aufgrund ihrer besonderen Bauweise sogar Schwimmer und Nichtschwimmer nebeneinander aufhalten können. Es werden überdies Gartenpools offeriert, deren Wassertiefe nach Bedarf reguliert werden kann. Hierbei handelt es sich um die so genannten Vario-Pools, in denen man herrlich relaxen und - auf der Luftmatratze liegend - mit dem Notebook im Internet surfen kann. Damit ein Pool kurz- und langfristig nicht mehr Arbeit als Freude bereitet, sollte der Fokus stets auf der optimalen Wasserqualität liegen.

Je häufiger der Pool von mehreren Personen genutzt wird, desto eher wird das Wasser verunreinigen. So gelangen nicht nur Staub und Schmutz ins Nass, sondern auch Bakterien, Keime und andere Krankmacher. Sicherlich liegt es hier mitunter nahe, dem Wasser Chlor und andere Chemikalien beizumengen, um diesem Risiko aus dem Weg zu gehen. Die Konsequenzen einer solchen "Wasseraufbereitung" sind dann jedoch brennende oder gerötete Augen sowie Hautreizungen oder Allergien. Mit Hilfe
modernster Filter- und Reinigungstechnologien lässt sich die Qualität des Wassers im Pool recht gut aufrechterhalten. Ohne Chlor geht es dennoch nicht, wenn man eine Algenbildung sowie die Verbreitung von Krankheitserregern verhindern möchte.

Eine gute Planung ist das A und O

Durch den Einfluss der Sonnenstrahlen, dem das Wasser in den meisten Gartenpools ausgesetzt sind, bilden sich Einzeller, die - je weiter sie sich ausbreiten - zu einer Grünfärbung des Poolinhaltes beitragen. Trotz des Einsatzes modernster Filter- und Reinigungstechnologien kann es dazu kommen, dass diese Einzeller mit Blick auf ihre winzige Größe völlig unbeschadet bleiben. Das liegt häufig daran, dass sie mit dem Strom des Wassers durch den Sog teils problemlos durch die kleinen Öffnungen bzw. Poren der Filter gespült werden - und damit wieder ins Badewasser geraten. In Anlehnung an die deutsche DIN-Norm 19643 muss dem Poolwasser etwa 0,3 bis 0,6 mg/l an Chlor beigemengt werden. Nur so ist es erfahrungsgemäß möglich, einen adäquaten Reinheitsgrad des Wassers im Pool zu gewährleisten. Im Vergleich dazu empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO lediglich einen Chloranteil von bis zu 0,5 mg/l.

Der ph-Wert des Wassers sollte laut DIN Norm 19643 etwa 6,5 bis 7,6 betragen. Ist der ph-Wert zu hoch, ist es denkbar, dass der desinfizierende Effekt des Chlors mit der Zeit reduziert wird. Ein zu niedriger ph-Wert des Wassers führt in Anlehnung an aktuelle Studien dazu, dass das Nass trüb und milchig wird. Es genügt demnach nicht, einen Pool zu kaufen und etwas Wasser einzufüllen. Vielmehr müssen auch die optimalen Rahmenbedingungen gegeben sein, um von einem uneingeschränkten Badespaß im heimischen Garten zu profitieren.

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.