VGL NRW: Kamp-Lintfort beweist viel Liebe zum Detail

Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort soll am 5. Mai 2020 offiziell geöffnet werden. Die Mitgliedsbetriebe des VGL NRW zeigen ihr Können in sieben Ideengärten.

Insgesamt sieben Ideengärten wurden von Garten- und Landschaftsbaubetrieben für das Hausgarten-Areal im Zechenpark gestaltet. Bild: VGL NRW.

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Erstmals in der Geschichte von Landesgartenschauen haben sich Veranstalter und Landschaftsgärtner mit derart erschwerten Bedingungen konfrontiert gesehen. Die Corona-Krise hat viele Bereiche des öffentlichen Lebens zum Stillstand gebracht, wodurch auch die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort zum Sorgenkind wurde. Doch aller Widrigkeiten zum Trotz haben die Veranstalter und insbesondere die Bürger der Stadt an der, wenn auch verspäteten, Eröffnung festgehalten: und das mit Erfolg. Während der Zechenpark bereits jetzt unter speziellen Auflagen einen ersten Einblick in die hochwertige Gartenschaulandschaft erlaubt, soll es am 5. Mai 2020 offiziell soweit sein – dann soll das gesamte Gelände freigegeben werden und auch die Landschaftsgärtner dürfen die Besucher dann in ihren Ideengärten begrüßen.

Grüne Lunge für die Stadt und das eigene Zuhause

„In Zeiten von Corona wird uns besonders deutlich vor Augen geführt, wie wichtig hochwertige Grünanlagen gerade in unserem unmittelbaren Wohnumfeld sind“, betont H. Christian Leonhards, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e.V. (VGL NRW). „Die Landesgartenschau ebnet für die Stadt Kamp-Lintfort die grüne Infrastruktur für ein neues Quartier und somit gesteigerte Lebensqualität.“ All dies sei das Werk der Landschaftsgärtner: Sie haben die Anlagen gebaut und pflegen sie, um der Stadt auch über die Gartenschau hinaus eine grüne Lunge zu geben.

Ihr Können zeigen die Mitgliedsbetriebe des VGL NRW auch im Privatgartenbereich: Insgesamt sieben Ideengärten wurden von Garten- und Landschaftsbaubetrieben für das Hausgarten-Areal im Zechenpark gestaltet. „Jeder Garten erzählt seine ganz individuelle Geschichte, für die unsere Landschaftsgärtner viel Liebe zum Detail bewiesen haben“, freut sich Karl Jänike, Referent beim VGL NRW. Besucher können die Gärten auf eigene Faust erkunden oder sich im angrenzenden Landschaftsgärtner-Treff des Verbandes fachkundigen Rat einholen. In regelmäßig stattfindenden „Traumgartenführungen“ erhalten Interessenten Informationen von Experten und können sich zudem Anregungen für die eigene Gartengestaltung mitnehmen.

Darüber hinaus ist der Landschaftsgärtner-Treff auch Anlaufstelle für das jüngere Publikum: Hier geben die Fachberater Auskunft über die Ausbildung zum kreativen Beruf des Landschaftsgärtners. Außerdem werden Kindern und Jugendlichen mit dem vielfältigen Angebot des „Grünen Klassenzimmers“ kurzweilig spannende Themen rund um Umwelt und Natur vermittelt. (VGL NRW)

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