BHB: Erzielt Umsatzwachstum im 1. Halbjahr 2015

Der Baumarkthandel in Deutschland hat im 1. Halbjahr 2015 einen Gesamtbruttoumsatz von 9,30 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Umsatzwachstum von 1,2% im Vorjahresvergleich erzielt.

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Der Baumarkthandel in Deutschland hat im 1. Halbjahr 2015 einen Gesamtbruttoumsatz von 9,30 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Umsatzwachstum von 1,2% im Vorjahresvergleich erzielt. Dabei ist das umsatzstarke 2. Quartal hauptverantwortlich für die positive Branchenbilanz zur Jahresmitte. Die aktuellen Marktzahlen gab der BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) am 27. August 2015 bekannt.

Der BHB zieht mit Blick auf die aktuelle Umsatzentwicklung nach sechs Monaten ein positives Zwischenfazit. „Wir können mit dem Branchenergebnis zum Halbjahr 2015 insgesamt zufrieden sein“, betont BHB - Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst. „Mit dem umsatzstarken 2. Quartal hat die Branche den nicht unerwartet verhaltenen Jahresstart mehr als kompensieren können. Dies zeigt, dass der Baumarkthandel mit innovativer Vertriebsarbeit und einem attraktiven Angebotsportfolio die Kunden erreicht, wenn auch die Rahmenbedingungen dies zulassen. Die aktuellen Zuwachsraten beweisen, dass die deutsche Bau- und Heimwerkermarktbranche gut aufgestellt ist.“

Branche erzielt Gesamtbruttoumsatz von 9,30 Milliarden Euro

Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 9,30 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2015 weist die Branche im Vorjahresvergleich ein Umsatzwachstum von 1,2% auf. Flächenbereinigt musste der Baumarkthandel einen Umsatzrückgang von 1,6% hinnehmen. Dabei waren April (1,89 Milliarden Euro), Mai (1,88 Milliarden Euro) und Juni (1,66 Milliarden Euro) die umsatzstärksten Monate des 1. Halbjahres. Positiv bemerkbar macht sich besonders das 2. Quartal: Hier erwirtschafteten die deutschen Bau-­ und Heimwerkermärkte einen Gesamtbruttoumsatz von 5,44 Milliarden Euro und erzielten damit im Vorjahresquartalsvergleich einen deutlichen Umsatzzuwachs von 5,5%. Damit konnte die Branche die Marktentwicklung des 1. Quartals mehr als kompensieren.

Beim Blick auf die Sortimentsentwicklungen im 1. Halbjahr verzeichneten die deutschen Bau-­ und Heimwerkermärkte mit Bauchemie/Baumaterial (863,0 Mio. Euro), Sanitär-­/Heizungswaren (777,9 Mio. Euro), Gartenausstattungen (712,8 Mio. Euro), Anstrichmitteln/Malerzubehör (642,1 Mio. Euro) und Elektro (594,1 Mio. Euro) die höchsten absoluten Umsätze. Zudem zeigten sich die Gartensortimente als Wachstumstreiber: Mit einem Gesamtbruttoumsatz der Gartensortimente von 2,48 Milliarden Euro (Gartenchemie/Erden/Saatgut (400,1 Mio. Euro), Lebendes Grün (564,4 Mio. Euro), Gartenausstattung (712,8 Mio. Euro), Gartengeräte/Be-­ und Entwässerung (567,2 Mio. Euro) und Gartenmöbel (237,9 Mio. Euro)) macht der Gartenmarkt im 1. Halbjahr rund 27% des Gesamtumsatzes der Bau-­ und Heimwerkermärkte aus. Betrachtet man die Sortimentsentwicklung im Vorjahresvergleich, zeigen sich auch hier die Gartensortimente als Umsatzbringer – und dies trotz des verhaltenen Jahresstarts. Die Warengruppen Gartenmöbel (+5,7%), Gartengeräte/Be-­ und Entwässerung (+5,4%) und Gartenausstattung (+4,7%) erzielten neben Automotive (+10,6%), Wohnen/ Dekoration (+4,9%) und Haushaltswaren (+4,5%) die stärksten Umsatzzuwächse. Umsatzrückgänge gab es in den Warengruppen Freizeit/Saisonwaren (-­8,3%) und Möbel (-­2,1%).

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2015 zeigt sich BHB-­ Hauptgeschäftsführer Wüst optimistisch. Der Branchenverband halte mit Blick auf das Halbjahresergebnis an seiner Jahresprognose 2015 fest. Hier erwartet der BHB ein Umsatzwachstum von flächenbereinigt 1,5 bis 2,5%. Für die Gesamtbranche sieht der BHB für 2015 ein Umsatzwachstum von bis zu 4,1% als realistisch an, wobei die Prognose allerdings im Lichte der Ungewissheit zu sehen sei, wieviele ehemalige Praktiker/Max-­Bahr-­Standorte 2015 wiedereröffnet würden. „Die guten Rahmenbedingungen für den Privatkonsum mit einer insgesamt stabilen Wirtschaftslage, weiterhin moderater Inflation und einem auf Kundenseite großen Interesse an DIY-­ Themen lassen uns weiterhin auf ein insgesamt gutes Geschäftsjahr 2015 hoffen“, so Wüst. (BHB)

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