Unternehmensteuerreform: Durchwachsene Bilanz

Gemeinsam mit sieben weiteren Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) den Zwölf-Punkte-Plan der Regierungsfraktionen zur Unternehmenssteuerreform mit gemischten Gefühlen.

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Gemeinsam mit sieben weiteren Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) den Zwölf-Punkte-Plan der Regierungsfraktionen zur Unternehmenssteuerreform mit gemischten Gefühlen: Positiv ist die vorgesehene Entbürokratisierung im steuerlichen Reisekostenrecht. Auch das Vorhaben, die Gruppenbesteuerung zu reformieren, begrüßen wir ausdrücklich. Die Gruppenbesteuerung regelt die steuerliche Behandlung von Firmengruppen. Noch fehlt aber die Konkretisierung der bisher nur vage beschriebenen Maßnahmen. Am Ende müssen jedenfalls Vereinfachungen für die Praxis herauskommen, so HDE-Experte Jochen Bohne. Mit der Unternehmensteuerreform will die Bundesregierung auch Steuerschlupflöcher schließen. Bohne: Natürlich ist es sinnvoll und wichtig, Steuermissbrauch zu bekämpfen. Der Gesetzgeber darf dabei aber nicht Kollateralschäden in Kauf nehmen. Unsystematische Änderungen, die auch völlig legitime Gestaltungsmöglichkeiten einschränken, müssen vermieden werden. Außerdem müssten endlich die Regeln für die Hinzurechnung von Mieten, Pachten und Zinsen bei der Gewerbesteuer überarbeitet werden. (Quelle: PdH)

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