Trotz Corona: Deutsche lieben den Spargel

Die deutschen Verbraucher bleiben der Spargel trotz Corona treu. In diesem Jahr wird mit einer Erntemenge von 100.000 t gerechnet, was einer Verringerung um rund 30.000 t im Vergleich zu den Vorjahren entsprechen würde.

In Deutschland wird auf insgesamt 22.000 ha Spargel angebaut. Bild: GABOT.

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Zur Halbzeit der diesjährigen Spargelernte lässt sich festhalten, dass die deutschen Verbraucher trotz Corona dem Gemüse treu bleiben. Obwohl die Gastronomie zeitweise ausgefallen ist wird der Spargel, gerade über den Direktvertrieb, gut nachgefragt. Aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen wird in diesem Jahr mit einer Erntemenge von 100.000 t gerechnet, was einer Verringerung um rund 30.000 t im Vergleich zu den Vorjahren entsprechen würde. Lag der Preis noch zu Beginn der Ernte etwa 10% über Vorjahresniveau, befindet er sich inzwischen etwa im gleichen Bereich wie im vergangenen Jahr.

Der in Deutschland auf insgesamt 22.000 ha angebaute Spargel erreicht kurz vor Pfingsten seinen Erntehöhepunkt. Was die Spargelanbaufläche betrifft, sind Brandenburg (3.700 ha), Nordrhein-Westfalen (3.900 ha) und Niedersachen (4.800 ha) die Spitzenreiter. Insgesamt bauen rund 1.600 Betriebe in Deutschland Spargel an. Durchschnittlich verzehrt jeder Deutsche 1,4 kg Spargel pro Jahr. Deutschlands Selbstversorgungsgrad liegt bei diesem Gemüse bei über 80%. Die Spargelernte endet in den meisten Betrieben traditionell am Johannistag, den 24. Juni.

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