Bafin: Untersucht Praktiker-Insolvenz

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht untersucht, ob es im Zusammenhang mit der Insolvenz der börsennotierten Baumarktkette Praktiker zu Unregelmäßigkeiten im Aktienhandel gekommen ist.

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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht untersucht, ob es im Zusammenhang mit der Insolvenz der börsennotierten Baumarktkette Praktiker zu Unregelmäßigkeiten im Aktienhandel gekommen ist. Das hatten verschiedene Medien unter Berufung auf die Tageszeitung "Die Welt" berichtet. 

Auf Anfrage der GABOT-Redaktion teilte eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit: Im Zusammenhang mit Insolvenzen börsennotierter Gesellschaften analysiere die BaFin stets routinemäßig das Handelsgeschehen im Hinblick auf eventuelle Unregelmäßigkeiten (Insiderhandel, Marktmanipulation). Das gelte auch für den Handel in Aktien der Praktiker AG. 

Zuvor war Medienberichten zufolge bekannt geworden, dass die österreichische Fondsmanagerin und Großaktionärin Isabella de Krassny bis zum 19. Juli und damit noch vor der Max Bahr-Insolvenz ihren Stimmrechtsanteil von 9,61% auf 3,37% reduziert habe. 

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