Thüringen: Weniger Strauchbeeren geerntet

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im vergangenen Jahr von 18 Thüringer Landwirtschaftsbetrieben auf einer Fläche von 171 Hektar insgesamt 446 Tonnen Strauchbeeren erzeugt.

Anbau von Strauchbeeren auf dem Freiland 2018. Bild: TLS.

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Bei einer gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant gebliebenen Gesamtanbaufläche lag die Gesamterntemenge um 83 Tonnen (-16%) unter dem Vorjahresergebnis. Wesentlichen Einfluss auf die Strauchbeerenernte hatte die trockene Witterung des vergangenen Jahres. Viele Betriebe meldeten insbesondere bei den Holunderbeeren Ertragsdefizite bzw. komplette Ernteausfälle durch Wassermangel. Beiden schwarzen Holunderbeeren wurde eine Gesamterntemenge von 220 Tonnen erreicht. Diese lag um 130 Tonnen bzw. 37% unter dem Niveau von 2017. Die Anbaufläche lag mit 88 Hektar um knapp 3 Hektar über dem Vorjahreswert. Bei den schwarzen Johannisbeeren konnte im vergangenen Jahr eine Gesamterntemenge von 200 Tonnen erzielt werden. Sowohl der Ertrag als auch die Erntemenge lagen über dem Vorjahresniveau. Die Anbaufläche von 68 Hektar blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant.

Insgesamt nahmen der schwarze Holunder und die schwarzen Johannisbeeren 91% der gesamten Strauchbeerenfläche ein. Die übrigen Strauchbeeren wie z.B. rote und weiße Johannisbeeren, Himbeeren oder Stachelbeeren verteilten sich auf 15 Hektar Anbaufläche. 8 Betriebe mit Strauchbeerenanbau wirtschafteten im vergangenen Jahr auf 66 Hektar nach den Kriterien des ökologischen Landbaus.

Deutschlandweit wurden auf 9.205 Hektar rund 43.000 Tonnen Strauchbeeren geerntet. Der Anteil Thüringens betrug bei der Anbaufläche 1,9% und bei der Erntemenge 1,0%. (TLS)

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