Online-Handel: Immer mehr Kunden bezahlen per E-Payment

Fast jeder dritte online ausgegebene Euro (27%) wird im Non-Food-Handel bereits via E-Payment bezahlt. Das zeigen aktuelle Zahlen des HDE Online-Monitors. Wie in vielen Bereichen der Digitalisierung lassen sich auch bei der Bezahlungsart Unterschiede nach Warengruppen feststellen.

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Fast jeder dritte online ausgegebene Euro (27%) wird im Non-Food-Handel bereits via E-Payment bezahlt. Das zeigen aktuelle Zahlen des HDE Online-Monitors. Wie in vielen Bereichen der Digitalisierung lassen sich auch bei der Bezahlungsart Unterschiede nach Warengruppen feststellen. So werden in den Kategorien Heim und Garten sowie bei Spiel und Sport bereits über 30% über E-Payment umgesetzt, während es bei Büro und Schreibwaren nur 17% sind. „Obwohl klassische Zahlungsarten wie Überweisung oder Lastschrift am beliebtesten sind, hat E-Payment über alle Kategorien hinweg in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Der Erfolg von E-Payment-Angeboten könnte allerdings bald vorbei sein. Die sogenannte SecuRe-Pay Richtlinie der Europäischen Zentralbank (EZB), die eigentlich für Banken gedacht ist, könnte auch Auswirkungen auf den Onlinehandel haben und das Bezahlen in der Handhabung unpraktisch machen. Tromp: „Die sichere Authentifizierung dient nicht in jedem Fall dem Verbraucher, sondern macht eine Zahlung zuerst einmal komplizierter und setzt somit neue Hürden.“ Die E-Payment-Angebote seien aktuell sicher und für den Verbraucher einfach anzuwenden. Tromp warnte daher vor ausufernden gesetzlichen Anforderungen an die Zahlungssysteme. (PdH) 

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