Tag der Artenvielfalt: Friedhöfe als wichtiger Teil der Stadtnatur

Zum Tag der Artenvielfalt rückt der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) den Beitrag der Friedhofsgärtner für die Biodiversität in den Fokus.

Friedhöfe haben auch eine Ökologische Funktion. Bild: GABOT.

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„Die Flächen bieten Rückzugsmöglichkeiten und ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Insekten“, betont BdF-Vorsitzender Michael Ballenberger. Auf kleinstem Raum schafften Friedhofsgärtner auf Gräbern damit ein wahres Blumenparadies für Bestäuber.

So vereint das von Friedhofsgärtnern entwickelte Grabgestaltungskonzept „NaturRuh – Natürlich Erinnern“ naturnahe und würdevolle Bestattungen und fördert gleichzeitig die biologische Vielfalt. Futterstellen, Nistkästen und Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere sind ebenso integriert, wie farbenfrohe und insektenfreundliche Staudenpflanzen.

Neben der traditionellen und sozialen Aufgabe haben Friedhöfe vor allem auch eine Ökologische – als grüne Lunge der Städte und als ein Naherholungsgebiet mit vielen Pflanzenschönheiten und Habitaten für diverse Tierarten.

Friedhöfe gehören zu einer ausgewogenen Grün- und Freiraumgestaltung in Städten und Kommunen. Sie helfen, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern, fördern die Biodiversität und beeinflussen die Lebensqualität und die Gesundheit der Menschen. (ZVG/BdF)

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