Sutkowscy: Der Herr der Thuja

Thuja ist und bleibt ein wichtiger Artikel im Baumschulsortiment.

Micha Sutkowscy ist "der Herr der Thuja". Bild: GABOT.

Anzeige

Die Verkaufszahlen bleiben hoch – obwohl die Produktion in den Niederlanden und Deutschland in den letzten Jahren zurückgefahren wurde. Der Anbau von Thuja ist in den vergangenen Jahren in Deutschland und den Niederlanden zurückgegangen; die Produktion anderer Koniferen oder Laubgehölze erschien oft lukrativer. Ein Grund dafür war auch, dass sich einige Baumschulen zum Beispiel in Polen auf diese Kultur spezialisiert haben und nun große Stückzahlen in einheitlicher Qualität zu guten Konditionen liefern können.

Einer dieser Spezialisten ist die Baumschule Sutkowscy, ein Familien-Betrieb mit zwei Generationen im polnischen Sinoka, ca. 60 km östlich von Warschau. Die Baumschule Sutkowscy wurde 1985 von Iwona und Dariusz Sutkowscy gegründet und wird heute von den Gründern gemeinsam mit ihrem Sohn Micha und dessen Ehefrau Karolina geführt. Ursprünglich wurde der Betrieb in Sulejówek, am Rande von Warschau, angesiedelt. Im Jahr 2005 wurde dann in Sinoka ein 300 ha großes Areal erworben, das sich einst im Besitz eines Versuchsbetriebes für den Apfelanbau befand. Nach dem Kauf entwickelte die Familie Sutkowscy den Betrieb zu einer der größten Baumschulen Polens. Heute umfasst die Baumschule eine Fläche von etwa 310 ha, wovon etwa 160 ha für den Freilandanbau und etwa 7 ha für die Produktion von Pflanzen in Containern vorgesehen sind.

Sutkowscy ist auf die Produktion von Nadelbäumen aus dem Freiland spezialisiert, z. B. auf Picea pungens, Pinus mugo und Taxus media 'Hicksii'. Hauptkultur ist aber Thuja occidentalis mit den Sorten ’Brabant’, ’Danica' und ganz besonders ’Smaragd'. Letztere Sorte wächst bei Sutkowscy auf mehr als 100 ha, unterstützt Wird der Anbau durch einen hochmodernen und hochmodernen Maschinenpark und eine ständig weiterentwickelte und systematisch modernisierte Betriebsinfrastruktur.

Die Jungpflanzen für seine Produktion bezieht Sutkowscy zum Großteil aus Deutschland und den Niederlanden; exportiert wird das fertige Produkt dann nach Deutschland, Russland, Niederlande, Dänemark, Finnland, Schweden, Schweiz, Italien, Litauen, Lettland, Estland, Weißrussland, Norwegen, Ukraine, Moldawien und Rumänien.

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.