Studie: Fungizideinsatz bei Impatiens

Wageningen UR Glastuinbouw, die niederländische Forschungsanstalt für Gartenbau, hat in Zusammenarbeit mit dem Chemie-Konzern Syngenta eine Studie durchgeführt, die untersuchte, wie krankheitsbedingte Ausfälle bei Impatiens zu verhindern sind.

Anzeige

Wageningen UR Glastuinbouw, die niederländische Forschungsanstalt für Gartenbau, hat in Zusammenarbeit mit dem Chemie-Konzern Syngenta eine Studie durchgeführt, die untersuchte, wie krankheitsbedingte Ausfälle bei Impatiens zu verhindern sind. Ziel war dabei festzustellen, ob die Haltbarkeit von Impatiens-Pflanzen im Verbraucher-Garten verlängert werden kann. 

Für die Studie wurde Pflanzen in der Wachstumsphase mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, die eine Wirkung gegen Falschen Mehltau und bodenbürtige Pilze haben; auch wurden Mittel gegen Zoosporen und eine Kombination aus verschiedenen Mitteln eingesetzt. Die Pflanzen wurden an zwei Standorten sowohl im Freiland und auch im Topf getestet, um den Krankheitsverlauf zu verfolgen. Das Ergebnis zeigte, dass Ridomil Gold eine Wirkung gegen Dauersporen vom Falschen Mehltau hat, aber auch, dass bei Zoosporen Resistenzen festzustellen waren. 

Bei Pflanzenschutzmitteln auf Basis von phosphithaltigen Verbindungen verlangsamte sich der Krankheitsverlauf um mehrere Wochen. Erst spät in der Saison trat dann ein Ausfall durch Blattkrankheiten auf. Eine entsprechende Behandlung eine Woche vor der Auslieferung der Pflanzen halten die Forscher hier für angemessen. Generell empfehle es sich, mehrere Mittel mit einem Wirkstoff gegen die Dauersporen vom Falschen Mehltau auszubringen. (Quelle: red)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.