Sommertagung der Friedhofsgärtner: Gemeinsam stark in die Zukunft

Die gemeinsame Tagung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) und der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner (GdF) mbH fand vom 12. bis 14. September 2016 in Grünberg statt. Hauptthemen der drei Tage waren die Arbeitsschwerpunkte für die Jahre 2017 bis 2019 inklusive deren Finanzierung.

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Die gemeinsame Tagung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) und der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner (GdF) mbH fand vom 12. bis 14. September 2016 in Grünberg statt. Hauptthemen der drei Tage waren die Arbeitsschwerpunkte für die Jahre 2017 bis 2019 inklusive deren Finanzierung. Ebenso ging es um laufende und in Kürze zu realisierende Projekte, wie der Auftritt der Friedhofsgärtner auf der Internationalen Gartenschau (IGA) in Berlin im kommenden Jahr. Hierfür wurden zudem die Preisrichter gewählt. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Marketingmaßnahmen und die neuen Pflanz-Konzepte mit Stauden. Premiere der diesjährigen Sommertagung: Der erste BdF-Dauergrabpflege-Gipfel wurde von ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer mit einem Grußwort eröffnet 

Als Ehrengast in der Gemeinsamen Tagung am 13. September 2016 sprach ZVG-Vizepräsident und Schatzmeister Andreas Lohff zu den Teilnehmern. In seinem Grußwort betonte er seine enge Verbundenheit zur Fachsparte, da er selbst Inhaber einer Friedhofsgärtnerei in Lübeck ist. „ZVG-Fachsparten, wie der BdF, bringen mit ihrem tatkräftigen Engagement Veränderungen in den Verband und sorgen für Stabilität.“ unterstreicht er. Lohff freute sich außerdem, sowohl Hans Schwarzwälder aus Sulz am Neckar als auch Reinhard Steinmacher aus Herne für das jeweils herausragende ehrenamtliche Engagement auf Bundesgartenschauen mit der bronzenen Ehrennadel des ZVG auszeichnen zu dürfen. 

Intensiv tauschten sich die Vertreter der Landesfachgruppen und der Dauergrabpflegeeinrichtungen über den Auftritt der Friedhofsgärtner auf Internationalen und Bundesgartenschauen aus. Besonders standen die aktuellen Planungen für die IGA Berlin 2017 im Fokus. Dabei wurden fünf Preisrichter und ein stellvertretender Preisrichter für den Wettbewerb „Grabgestaltung“ gewählt. Die friedhofsgärtnerischen Leistungen werden somit im kommenden Jahr von Friedrich-Wilhelm Brackmann aus Garbsen, Hermann-Josef Freitag aus Mülheim, Manfred Freuken aus Duisburg, Rüdiger Melzner aus Castrop- Rauxel und Wilfried Raff aus Stuttgart bewertet. Als Stellvertreter wurde Lüder Nobbmann aus Hüttenberg- Rechtenbach gewählt. 

Die Leiter der BdF-Arbeitskreise Ausbildung (Ralf Kretschmer aus Kiel), Pflanze (Heiner Koch aus Frankenthal) und Marketing (Manfred Freuken aus Duisburg) informierten ausführlich über aktuelle Projekte und Ideen. Die Delegierten tauschten sich darüber hinaus intensiv über Entwicklungen, Veranstaltungen und Kooperationen in ihren Regionen aus. Von besonderem Interesse dabei waren die Stellungnahmen der einzelnen Regionen zu den Änderungen im Bestattungsgesetz wie zum Beispiel in Thüringen und Schleswig-Holstein. Ein weiteres Thema war das Qualitätszeichen „Überprüfter Fachbetrieb Friedhofsgärtnerei“. Hier waren sich die BdF-Delegierten mit dem Vorsitzenden des Fachausschusses Qualitätszeichen, Horst Rechter, einig, dass das Zeichen Modifikationen ebenso wie eine regelmäßige Überprüfung der Kriterien des Gütesiegels benötigt. 

Nach drei arbeitsintensiven Tagen zog Birgit Ehlers-Ascherfeld das Fazit: „Wir haben viel erreicht in dieser Tagung. Der fachliche Austausch während der Sitzungen und die Gespräche am Rande führten zu vielen neuen Impulsen, Ideen und Visionen, die wir alle gemeinsam angehen.“ (ZVG/BdF/GdF)

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