Sinsheim: Ein Klimabaum für die alla hopp!-Anlage

Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V. (VGL) bedankt sich für das herausragende Engagement der Dietmar Hopp Stiftung mit einem Klimabaum.

Ein Amberbaum vom VGL BW für die „alla hopp!"-Anlage in Sinsheim. Von li nach re: Oberbürgermeister Jörg Albrecht mit Steffen Gschwind und Bernd Kippenhan von der Stadt Sinsheim, Martin Joos, VGL-Vorstandsvorsitzender, Henrik Westerberg, Referent für Sport bei der Dietmar Hopp Stiftung, Heike Bauer, Stiftungsleiterin, Reiner Bierig, VGL-Geschäftsführer und Ellen Becker, Becker GmbH Zuzenhausen. Bildquelle: VGL BW.

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Ein Amerikanischer Amberbaum (Liquidambar styriaciflua) wurde am 5. März 2024 in sein neues Terrain gepflanzt. Dort wirft er ab sofort seinen kühlenden Schatten in der Sinsheimer „alla hopp!- Anlage“ und sorgt so bei bewegenden Begegnungen aller Generationen für ein angenehmes Klima.

„Es gibt wohl wenige Menschen und Institutionen, die sich so vehement und erfolgreich für die Gesundheit der Gesellschaft einsetzen wie der Stiftungsgründer Dietmar Hopp. Mit der hohen Qualität seiner „alla hopp!-Anlagen“ motiviert er Menschen aller Altersklassen sich mehr zu bewegen. Weg von den „Displays aller Art und raus in die Natur“ bzw. „raus auf die Sport- und Spielplätze“ könnte man das Motto umschreiben und dabei sind sich alle ExpertInnen einig: Bewegung ist für alle Altersklassen die beste Prävention!“, zeigte sich Martin Joos, Vorstandsvorsitzender des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V. begeistert. Balancieren, klettern, rutschen, schaukeln, gemeinsam im Tante-Emma-Laden spielen, sich beim Sprint messen, an ausgewählten Geräten Beweglichkeit und Kondition stärken oder einfach eine schöne Zeit am Fluss genießen – all das und noch viel mehr ermöglicht die „alla hopp!-Anlage“ in Sinsheim. Im Sommer im Schatten zu trainieren oder zu entspannen ist nicht nur gesünder, sondern macht auch mehr Spaß, da weniger belastend für den Körper. Denn Gesundheit schützen und Bewegung fördern sind neben den möglichen Begegnungen aller Generationen die drei wichtigsten Ziele der insgesamt 19 Anlagen der Metropolregion Rhein-Neckar. Da hilft natürlicher Baumschatten tatkräftig mit und zeigt den Nutzern der Anlage direkt vor Ort, welche wertvollen Leistungen Bäume im Klimawandel übernehmen: Sie spenden angenehmen Schatten, bieten Insekten Wohnraum und Nahrung, binden Feinstaub und überzeugen das Auge mit ihrem optischen Auftritt. Beim letzten Punkt überzeugt der Amberbaum besonders durch seine wunderschöne Wuchsform, die außergewöhnlich sternförmigen Blätter, dekorative Korkleisten am Stamm sowie hübsche kapselförmige Früchte. Im Herbst zeigt sein tief-orangerotes Laub ein prächtiges Farbenfeuerwerk. Die Entwicklungspflege des Zöglings übernimmt die Firma Becker, denn selbst Klimabäumen kann es in langen Dürreperioden mal zu trocken werden.

Für die Garten-, Landschafts- und Sportplatzbauunternehmen gehört der Bau von Sport- und Spielplätzen zum „Kerngeschäft“. Gleiches gilt für Maßnahmen, die die Folgen des Klimawandels wie Hitzetage oder Extremwetterereignisse mit Überschwemmungen abfedern. Dazu gehören Baumpflanzungen genauso, wie die Begrünung von Bauwerken (Dach- und Fassadenbegrünungen) und das kluge Management von Regenwasser (Starkregenereignisse versus Trockenphasen). Diesen natürlichen Klimaschutzmaßnahmen, die auch eine optische Aufwertung unseres Umfelds mit sich bringen und allesamt dem Gemeinwohl dienen, gilt es noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. „Wenn Stiftungen wie die Dietmar Hopp Stiftung sich bei diesen Themen engagieren, ist es höchste Zeit für uns Dankeschön zu sagen und diesen Einsatz gebührend und nachhaltig zu würdigen,“ erklärte Martin Joos im Rahmen der Baumpflanzung. Des Weiteren überreichte Joos ein „Keramik-Signum“, das Zeichen der Fachbetriebe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, an Heike Bauer, Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung.

“Wir freuen uns über diese besondere Anerkennung unserer Arbeit. Sie bestärkt uns darin, uns auch weiterhin auf dem Gebiet der Bewegungsförderung zu engagieren, die in allen Bereichen der Dietmar Hopp Stiftung eine zentrale Rolle spielt. Wir tragen damit dem großen Interesse unseres Stifters an Sport Rechnung, der die Persönlichkeit formt, Generationen verbindet und die Gesundheit fördert“, so Heike Bauer.

„Die Spende des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. ist eine tolle Sache für unsere Stadt und zugleich eine wunderbare Würdigung der großartigen Arbeit der Dietmar Hopp Stiftung, von der wir in Sinsheim immer wieder immens profitieren“, betont Oberbürgermeister Jörg Albrecht. „Ich danke sehr herzlich für die schöne Idee, die „alla hopp!-Anlage“ so großzügig zu bereichern.“

„Mit seinen knapp 30 Zentimetern Stammumfang und einem voluminösen Kronendurchmesser von über vier Metern wird das Klima im Schatten des Amberbaums spürbar angenehmer werden“, freut sich Ellen Becker, Geschäftsleitung Garten- und Landschaftsbauunternehmen Becker aus Zuzenhausen. Die Firma Becker war für die Vorbereitung und die fachgerechte Durchführung der Baumpflanzung verantwortlich. Zusammen mit dem Sinsheimer Oberbürgermeister Jörg Albrecht sowie Heike Bauer, Henrik Westerberg und Dr. Katja Jewski von der Dietmar Hopp Stiftung half auch Martin Joos ganz klassisch mit beim fachgerechten Zuschaufeln des Pflanzlochs. Das Formen des Gießrandes sowie das Angießen übernahmen die Mitarbeitenden der Firma Becker.

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