Sigmaringen: Grünprojekt steigert die Lebensqualität

Landesgartenschauen und Grünprojekte sind in Baden-Württemberg Erfolgsmodelle, indem sie ökologische, soziale wie auch wirtschaftliche Ziele nachhaltig miteinander verbinden.

Anzeige

„Landesgartenschauen und Grünprojekte sind in Baden-Württemberg Erfolgsmodelle, indem sie ökologische, soziale wie auch wirtschaftliche Ziele nachhaltig miteinander verbinden. Neue Naturräume in Städten bedeuten dauerhaft mehr Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger. Sie sind damit ein bleibender Standortvorteil für die Ausrichterstädte und stärken so auch die regionale Wirtschaft. Dies gilt auch für die im Grünprojekt in Sigmaringen neu gestalteten stadtnahen und innerstädtischen Frei- und Erholungsräume. Sie werden auch über das Veranstaltungsjahr hinaus Standortfaktor und Bühne des städtischen Lebens sein“, sagte der Verbraucher- und Tourismusminister Alexander Bonde am 7. Mai bei der Eröffnungspressekonferenz zum Grünprojekt in Sigmaringen.

In Sigmaringen wurde auf einer Fläche von rund zehn Hektar ein attraktiver Freizeit- und Naherholungsbereich an der Donau geschaffen, der Stadt und Natur abwechslungsreich verbindet und in dem sich alle Generationen mit ihren jeweiligen Interessen wiederfinden. „Vor dem Hintergrund zunehmender Urbanisierung und des Klimawandels gewinnt die Inwertsetzung von Grün in unseren Städten immer mehr an Bedeutung“, erklärte der Minister. So verdeutlichten beispielsweise die drei naturräumlichen Teilbereiche Streuobstwiese, Donaubucht und Donaurenaturierung im Grünprojekt Sigmaringen, dass Natur und Stadt keine Gegensätze darstellen, sondern Ausdruck für die erfolgreiche Vernetzung von Ökologie und Naherholung sind.

„Gartenschauen und Grünprojekte schaffen über die Erschließung und nachhaltige Sicherung von Grünflächen hinaus einen bedeutenden Mehrwert. Sie wirken als Katalysator für weitere begleitende Stadtentwicklungsmaßnahmen, die neben den Grünanlagen die Wohn- und Arbeitsattraktivität unserer Städte und Gemeinden erheblich steigern“, so Bonde. Außerdem seien sie ein hervorragendes Marketinginstrument und förderten als anziehender Publikumsmagnet den Tourismus, betonte der auch für den Tourismus zuständige Minister.

Die Landesregierung ist auch in diesem Jahr wieder mit dem Treffpunkt Baden-Württemberg in Sigmaringen vertreten. „Die neu renovierte Stadthalle Sigmaringen bietet genau den richtigen Rahmen für die Repräsentation des Landes Baden-Württemberg“, sagte Bonde. Bereits seit 1994 werden die Bürgerinnen und Bürger im Treffpunkt Baden-Württemberg mit interessanten Ausstellungen über das ganze Spektrum der Landespolitik informiert. Zusammen mit der Forstabteilung der Stadt Sigmaringen und der dortigen Unteren Forstbehörde beteiligt sich darüber hinaus auch ForstBW unter dem Jahresmotto „Wald-Mensch-Balance - 300 Jahre Nachhaltigkeit“ mit einem Beitrag beim Grünprojekt. (mlr)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.