Schweiz: Zwetschgen - die sonnenliebenden Pflaumenfrüchte

Die vielseitige Einsetzbarkeit machen die Zwetschge zu einem Alleskönner. Gerade deshalb ist die süsse-saure Frucht bei den Schweizern wohl besonders beliebt.

Die vielseitige Einsetzbarkeit machen die Zwetschge zu einem Alleskönner. Bild: LID.

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In der Schweiz gibt es über 285 Zwetschgensorten. Diese reifen gestaffelt und so sind die blauschwarzen Früchte über Monate frisch verfügbar. Die ersten Frühsorten sind bereits Ende Juli reif und die Saison zieht sich bis in den Oktober hin.

Zwetschgen gehören zusammen mit den Mirabellen zur Familie der Pflaumen. Im Unterschied zur Pflaume lässt sich das Fruchtfleisch der Zwetschge deutlich einfacher vom Stein lösen. Außerdem sind Pflaumen runder in der Form als Zwetschgen, welche eher eine ovale Form haben. Damit die Zwetschge gut gedeiht, braucht sie viel Wärme und Sonne. Nasses oder kaltes Wetter tut der weichen Frucht mit hartem Kern gar nicht gut. Insgesamt werden in der Schweiz auf 300 Hektar Zwetschgen angebaut. Das meiste davon im Kanton Baselland. Der Schweizer Obstverband rechnet dieses Jahr mit einer Ernte von 3.650 Tonnen, wie er mitteilt. Dies sei eine sehr gute Ernte und liege 12% über dem Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre.

Pro Jahr und Kopf verspeisen Schweizer bis zu 1,5 kg der süß-sauren Früchte. Das heimische Superfood ist nämlich reich an Fruchtzucker und damit ein idealer Energielieferant. Außerdem enthalten Zwetschgen viele Vitamine, Mineralstoffe und organische Säuren. Zwetschgen sind frisch genießbar, können jedoch auch in Desserts oder deftigen Gerichten verarbeitet werden. Außerdem sind sie geeignet für Konfitüren, Dörrobst oder auch als Schnaps. (LID)

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