Schweiz: 8.000 Schadenmeldungen

Seit dem Jahr 1880 schützt die Schweizer Hagel Versicherung - landwirtschaftliche Betriebe. Rund 30.000 Betriebe sind in der Schweiz mit einem Wert von rund 2 Mrd. Franken bei der Schweizer Hagel versichert.

Zwischenbilanz 2017: 8.000 Schadenmeldungen. Collage: GABOT.

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Die Schweizer Hagel, die Versicherungsgenossenschaft der Bauern für die Bauern, schützt seit dem Jahr 1880 die Kulturen der landwirtschaftlichen Betriebe.

Nun sind in der Schweiz rund 30.000 Betriebe und landwirtschaftliche Kulturen mit einem Wert von rund 2.0 Mrd. Franken bei der Schweizer Hagel versichert. Die Mehrheit der Acker- und Spezialkulturen in der Schweiz sind somit gegen Wetterextreme abgesichert. Die Ernteversicherung deckt bis 15 Risiken bzw. Elementarschäden: Hagel, Überschwemmung, Abschwemmung, Übersarrung, Erdrutsch, Brand und Blitz, Erdbeben, Sturm, Schneedruck, Trockenheit, Frost, Starkregen, Auswuchs bei Getreide, Ausfall von Grünfuttertagen sowie Wiederherstellungskosten des Kulturlandes.

Das Frostrisiko war im Jahr 2017 versicherbar für Rebkulturen. Ab 2018 können neu auch Obst- und Beerenkulturen gegen Frost versichert werden. Mit ihrem stetig ausgebauten Versicherungsangebot bietet die Schweizer Hagel Versicherung ihren 30.000 versicherten Betrieben bereits heute eine umfassende Ernteversicherung.

Eine Zwischenbilanz zum jetzigen Zeitpunkt zeigt, dass 2017 mit über 8.000 Schadenmeldungen und Schäden von rund 35 Mio. Franken ein schadenreiches Jahr mit vielen Extremereignissen ist. Es sind gravierende Frostschäden an Reben, Schneedruckschäden, vor allem an Raps und Gerste, sowie teils schwere Hagelschäden begleitet von Sturm an allen Kulturarten zu verzeichnen. Die 350 Schadenschätzer der Schweizer Hagel Versicherung, die alle selber produzierende Bäuerinnen und Bauern sind, waren dieses Jahr bereits über 3.000 Tage im Einsatz. (Quelle: Schweizer Hagel)

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