Schleswig-Holstein: Anbau und Ernte von Strauchbeeren

Unterdurchschnittliche Erträge bei Strauchbeeren in Folge der Witterung in Schleswig-Holstein.

Die kalten und regnerischen Witterungslagen zur Blütezeit im Frühjahr und zur Reifezeit sorgten für unterdurchschnittliche Erträge bei den Strauchbeeren. Bild: GABOT.

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In Schleswig-Holstein sind im Jahr 2017 auf 168 ha Strauchbeeren angebaut worden. Die Anbaubaufläche liegt damit 4%über dem Vorjahresniveau, so das Statistikamt Nord. Diese Fläche wurde von 43 Betrieben bewirtschaftet.

Im Freiland standen auf gut 150 ha Strauchbeeren, wobei die bedeutendsten Arten Heidelbeeren und Himbeeren waren. Die Anbaufläche von Heidelbeeren wurde gegenüber dem Vorjahr um 11% auf rund 70 ha ausgeweitet. Bei den Himbeeren gingen dagegen die Anbauflächen um rund 9% auf 67 ha zurück.

Die kalten und regnerischen Witterungslagen zur Blütezeit im Frühjahr und zur Reifezeit sorgten für unterdurchschnittliche Erträge bei den Strauchbeeren. Heidelbeeren lagen mit einem Ertrag von 22,8 Dezitonnen je Hektar (dt/ha) deutlich unter dem sechsjährigen Durchschnitt von 28,7 dt/ha. Himbeeren erzielten nur einen Ertrag von 42,4 dt/ha gegenüber 51,0 dt/ha im Vorjahr.

Die gesamte Erntemenge von Strauchbeeren lag mit rund 6.800 Dezitonnen (dt) knapp 9% unter der des Vorjahres. Immerhin sieben Betriebe produzierten in vollständig ökologischer Wirtschaftsweise auf einer Fläche von knapp 13 ha eine Erntemenge von 160 dt.

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