Sachsen: 68.000 t Gemüse 2014 geerntet

In Sachsen wurden 2014 rund 64.200 t Gemüse im Freiland und knapp 3.800 t unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern geerntet.

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In Sachsen wurden 2014 rund 64.200 t Gemüse im Freiland und knapp 3.800 t unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern geerntet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erhöhte sich die Erntemenge gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel (31,0%) bei einer um 7,8% ausgeweiteten Anbaufläche. Die Anbaufläche im Freiland belief sich auf 4.200 ha. Die vom Anbauumfang bedeutendste Gemüseart ist die Frischerbse, die auf fast 2.300 ha angebaut wurde. Somit ist Sachsen mit einem Anteil von 49,0% an der deutschen Anbaufläche dieses Gemüses der bedeutendste Produzent. Die höchste Erntemenge wurde mit 24.200 t bei Zwiebeln eingefahren. Dies entspricht einem Anteil von 35,6% an der sächsischen Gemüseernte. Weitere große Mengen wurden bei Frischerbsen mit gut 13.800 t, Spinat mit 4.800 t, Buschbohnen mit 3.500 t und Weißkohl mit 3.400 t eingebracht. Mit rund 1.850 ha befinden sich 44,4% der sächsischen Freilandgemüseflächen im Kreis Meißen. Weitere größere Anbauflächen sind in den Landkreisen Nordsachsen (800 ha), Leipzig (660 ha) und Mittelsachsen (620 ha) zu finden. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern wurden von 98 Betrieben 38,2 ha bewirtschaftet. Die bedeutendsten Gemüsearten waren hier Salatgurken mit einer Erntemenge von 2.430 t und Tomaten mit 1.010 t. (stasa)

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