Royal FloraHolland: Sitzung des Mitgliederrats

Auf der zusätzlichen Sitzung des Mitgliederrats am 16. Juli 2020 wurden zwei Grundpfeiler für die Zukunft der Genossenschaft erörtert: Die Mitgliedschaft von morgen und die Durchsetzung der Umweltregistrierung.

Online-Konferenz des Mitgliederrats. Bild: Royal FloraHolland.

Anzeige

Darüber hinaus wurde der Mitgliederrat über die Entwicklung der Strategie auf dem Laufenden gehalten. Die Diskussionen dienten dazu, Ideen zu testen und Meinungen zu sammeln. Es wurden keine Entscheidungen getroffen oder Empfehlungen abgegeben.

Aufruf Mitgliederrat: Der Handel muss sich beteiligen

Der Mitgliederrat stimmte den Grundzügen der Überlegungen zur Durchsetzung der obligatorischen Umweltregistrierung ab dem 1. Januar 2021 zu. Allerdings wurde die Bedeutung des vollen Engagements des Handels hinsichtlich der Zertifizierungsanforderung mehrfach betont. Nachhaltigkeit in der Kette ist eine gemeinsame Verantwortlichkeit. Kurz gesagt bedeutet der Durchsetzungsvorschlag, dass nach mehreren Warnungen Abgaben erhoben werden. Es wird vorgeschlagen, die Abgabe in der gleichen Höhe wie die Kosten für die Umweltregistrierung und -zertifizierung anzusetzen. Letztlich kann die Nichteinhaltung der Verpflichtung zu einer vorübergehenden Sperre auf dem Marktplatz führen. Es wurde auch auf besondere Umstände hingewiesen. Im Oktober wird der Mitgliederrat eine diesbezügliche Empfehlung an die Geschäftsführung abgeben.

Eine Einheitsgröße bei der Mitgliedschaft reicht nicht mehr aus

Das Regieteam Mitgliedschaft hat Ideen zur Segmentierung von Gärtnern als Grundlage für ein neues Mitgliedschaftsmodell geprüft. Die heutige Einheitsgröße bei der Mitgliedschaft reicht nicht mehr aus. Verschiedene Arten von Gärtnern werden mit unterschiedlichen Engpässen konfrontiert. Indem die Mitgliedschaft aus der Perspektive verschiedener Gruppen von Gärtnern betrachtet wird, kann der Mehrwert der Mitgliedschaft möglicherweise erhöht werden. Im Herbst werden diese Ideen bei den Mitgliedern weiter geprüft werden. Nicht alle Mitglieder des Mitgliederrats sahen die Notwendigkeit, sich jetzt mit der Frage der Mitgliedschaft zu befassen, wobei sie sich auf die Diskussion bezogen, die auch während des Projekts "Genossenschaft 2020" stattfand. Ein anderer Grund für Vorbehalte war, dass bereits so viele andere Veränderungen stattfinden. Darüber hinaus stellte sich die Frage, ob Engpässe mit der Mitgliedschaft oder mit Tarifen gelöst werden können.

Auf dem bewährten Weg weiterzugehen ist keine Option

Die Geschäftsführung hat den Mitgliederrat außerdem über die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen informiert. Steven van Schilfgaarde, CEO Royal FloraHolland, betonte vor dem Mitgliederrat, dass die Dringlichkeit, die Strategie erfolgreich umzusetzen, sehr hoch ist und durch Corona weiter zugenommen hat. "Auf dem bewährten Weg weiterzugehen ist keine Option. Royal FloraHolland findet es von Jahr zu Jahr immer schwieriger, den Haushalt auszugleichen. Unsere Strategie und unsere Pläne sind die Antwort."

Aus der Perspektive des Aufsichtsrats betonte auch Jack Goossens die Bedeutung einer beschleunigten Umsetzung der Strategie. "Sich nicht zu entscheiden oder aufzuschieben, ist auch eine Wahl. Es ist eine Entscheidung, die dann die Möglichkeit der Wahl an andere überträgt." Der Aufsichtsrat stützt die strategische Ausrichtung von Royal FloraHolland, weist aber auch darauf hin, dass diese nicht auf Kosten von Sorgfalt oder gegen die Meinung der Mitglieder umgesetzt werden sollte. Dies ist der Moment, die einzigartige Kraft einer Gemeinschaft optimal zu nutzen." (Royal FloraHolland)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.