Royal FloraHolland: 11 % Umsatzsteigerung

Die 4. Periode, vom 27. März bis 23. April 2017, war bei Royal FloraHolland eine gute Periode mit einer Umsatzsteigerung von 11%. In dieser Periode nahm die Anlieferung zu und auch der durchschnittliche Preis lag höher.

Royal FloraHolland in Aalsmeer. Bild: GABOT.

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Die Kombination aus Ostern und dem manchmal schönen Frühlingswetter sorgte für starke Nachfrage nach Blumen und Pflanzen. Die angelieferte Stückzahl entsprach dem Durchschnitt der letzten Jahre für diese Periode. Der durchschnittliche Preisstand lag im oberen Bereich des Durchschnitts der letzten Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Anlieferung um 2% zu und der durchschnittliche Preis stieg um 9%. Der höhere Durchschnittspreis wurde zum Teil dadurch realisiert, dass relativ gesehen mehr Zimmerpflanzen mit einem relativ höheren Durchschnittspreis abgesetzt wurden.

Der kumulierte Umsatz bis zum Ende der 4. Periode verzeichnete einen Anstieg um 3%. Die Zahl der Feiertage bis jetzt ist mit der im Vorjahr identisch.

Direkthandel

Die Schnittblumen stiegen um 0,6 Prozentpunkte auf 38,7%. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der Anteil der direkten Ströme auf der gesamten Linie einen leichten Anstieg, lediglich Tulpen verzeichneten einen leichten Rückgang. Bei den Zimmerpflanzen stieg der Anteil um 2,7 Prozentpunkte auf 78,4%. Obgleich der Anteil bei den Zimmerpflanzen bereits hoch war, stieg dieser Anteil jeden Monat weiter an. Bei keinem einzigen Produkt blieb der Absatz im Direkthandel hinter dem des Vorjahres zurück. Auch bei den Gartenpflanzen stieg der Anteil weiterhin, und zwar um 3,6 Prozentpunkte auf 74,7%. Dadurch war der Absatz von Gartenpflanzen mit dem von Zimmerpflanzen vergleichbar. Auch bei den Gartenpflanzen gab es nur wenige Produkte, deren Absatz im Direkthandel hinter dem des Vorjahres zurückblieb.

Exportwert stieg um 7%

Die Exportzahlen über März von Floridata sind die letzten Zahlen, die veröffentlicht wurden. Im März stieg der Export um fast 5%, wobei der Export von Pflanzen etwas stärker zunahm als der von Schnittblumen. Der Export nach Frankreich stand mit einem 5%igen Rückgang leicht unter Druck. Beim Export nach Großbritannien war spürbar, dass dort der Muttertag gefeiert wurde. Dieser Export war mit dem des Vorjahres vergleichbar. Ferner war ein auffälliges Wachstum der osteuropäischen Länder zu verzeichnen. Der Export nach Russland stieg um +43%, nach Tschechien um +26% und nach Polen um +16%. Polen steht inzwischen an fünfter Stelle und hat Belgien von seinem Platz verdrängt. Das kumulierte Exportwachstum lag bei 7%.

Im Februar klaffte noch ein großes Loch zwischen dem Wachstum des Exports und dem Wachstum bei der Royal FloraHolland. Im März lagen diese Wachstumsraten wieder näher zusammen.

Schnittblumenumsatz stieg um 12%

Der Umsatz stieg dadurch, dass die Anlieferung um 1% zunahm und der durchschnittliche Preis um 11% stieg. Es wurden etwas weniger Rosen und Tulpen angeliefert, jedoch wesentlich mehr Lisianthus. Vor allem bei Spray-Chrysanthemen war die Preisbildung gut. Der Preisstand lag fast 50% über dem Stand des Vorjahres, während die Anlieferung mit dem Vorjahr vergleichbar war.

Preisstand von Zimmerpflanzen sank um 3%

Bei den Zimmerpflanzen stieg der Umsatz auch um 12 %. Die Anlieferung stieg um 17% und der durchschnittliche Preisstand lag 3% niedriger. Da mehr kleine blühende Pflanzen und Narzissen angeliefert wurden, geriet der gesamte Durchschnittspreis etwas unter Druck.

Umsatz von Gartenpflanzen stieg um 5%

Der Umsatz stieg dadurch, dass die Anlieferung um 1% abnahm und der durchschnittliche Preis um 6% stieg. Da schon früh schönes Wetter war, stieg die Nachfrage nach Gartenpflanzen. Das Angebot war noch nicht in großen Mengen vorhanden, wodurch auf blühende Zimmerpflanzen ausgewichen wurde.(Quelle: Royal FloraHolland)

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