Prozessbeginn: Illegaler Drogenanbau in Baumschule

Sieben zwischen 39 und 61 Jahre alten Angeklagten wird vor dem Oldenburger Landgericht zur Last gelegt, in der Zeit von Mai 2011 bis zum 26.07.2012 in Bad Zwischenahn und andernorts in wechselnder Beteiligung unter anderem mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel getrieben beziehungsweise hierzu Beihilfe geleistet zu haben.

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Sieben zwischen 39 und 61 Jahre alten Angeklagten wird vor dem Oldenburger Landgericht zur Last gelegt, in der Zeit von Mai 2011 bis zum 26.07.2012 in Bad Zwischenahn und andernorts in wechselnder Beteiligung unter anderem mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel getrieben beziehungsweise hierzu Beihilfe geleistet zu haben. Dabei sollen fünf der Angeklagten als Mitglieder einer Bande gehandelt haben. Das gehandelte Marihuana soll in großen Mengen zuvor unter anderem in einer Plantage in Aschhausen angebaut und geerntet worden sein.

Wie die Oldenburger "Nordwest-Zeitung" berichtet, hätte die Bande laut Anklage im Jahr 2011 europaweit Ausschau nach einem geeigneten Gelände für Drogenplantagen gehalten. Fündig sei sie dann in Bad Zwischenahn geworden, wo sie für eine Pacht von 40.000 Euro ein Baumschulengelände übernommen habe. Dort sei dann Cannabis angebaut worden. Nach der Teilung der Gruppe solle ein Teil der Bande in Bad Zwischenahn geblieben sein, während andere Bandenmitglieder fortan eine große Drogenplantage in Tschechien betrieben hätten. In Bad Zwischenahn seien innerhalb der zweiten Anbauphase Folientunnel für 38.000 Euro besorgt worden, auch seien riesige Wasserbehälter und Lüftungsanlagen installiert worden. Wie die Zeitung abschließend berichtet, solle die Drogenbande insgesamt mehrere Hundert Kilogramm Cannabis geerntet und verkauft haben. (red/nwz)

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