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Praktiker: "Totalpleite" sehr wahrscheinlich
Gläubiger der insolventen Muttergesellschaft der Baumarktkette Praktiker werden aller Wahrscheinlichkeit nach völlig leer ausgehen. Das berichtet "tagesschau.de" unter Berufung auf den Vertreter der Anleihegläubiger, Ingo Scholz. Danach habe Insolvenzverwalter Udo Gröner bereits Anfang Oktober die sogenannten Masseunzulänglichkeit angezeigt.
Eine Masseunzulänglichkeit liegt vor, wenn der Insolvenzverwalter nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens feststellt, dass die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die Masseverbindlichkeiten zu erfüllen. Liegt die so genannte "Insolvenz in der Insolvenz" vor, zeigt der Insolvenzverwalter wie dem Insolvenzgericht wie in diesem Fall die Masseunzulänglichkeit an.
Dem Bericht von "tagesschau.de" zufolge sind vor allem die Zeichner einer 250 Mio. Euro schweren Anleihe betroffen, die von Ingo Scholz vertreten worden waren. Jedoch könnten auch die Mitarbeiter in der Praktiker-Zentrale von der Masseunzulänglichkeit betroffen sein, da die Beschäftigten in den Filialen bei Tochtergesellschaften von Praktiker angestellt seien.

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