Polen: Tomatengärtner setzt auf Salat

Der polnische Tomatengärtner Pawel Karpinski erweitert sein Gewächshaus für die Produktion von Salat.

Der polnische Tomatengärtner Pawel Karpinski setzt künftig auf Salat. Bild: GABOT.

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In seinem Betrieb in Zuromin baut der polnische Gärtner Pawel Karpinski Tomaten auf 3,5 ha Gewächshausfläche an. Aufgrund steigender Produktionskosten, stagnierender Preise und eines wachsenden internationalen Wettbewerbs hatte er Schwierigkeiten bei der Expansion. Im Jahr 2017 begann Karpinski mit der hydroponischen Produktion von Salat in einem neuen 6.200m² großen Gewächshaus. Jetzt verdoppelte er die Salatanbaufläche.

Die hydroponische Salatproduktion entwickelt sich gerade in Polen mit einem guten Wachstum des Marktes für frische Salate. Karpinski ist einer der ersten Gärtner, der diesen lokalen Markt beliefert, direkt an große Supermarktgruppen verkauft und selbst an Verteilzentren liefert. Das von BOM gebaute Gewächshaus verfügt über diffuse Glas-, Energie- und Lichtschranken und ein bewegliches Dachrinnensystem von FGM, um die Anzahl der Pflanzen pro m² zu maximieren.

Die Energiepreise in Polen gehören zu den höchsten in Europa und so hat Karpinski beschlossen, in ein hybrides Belichtungssystem mit Natriumhochdrucklampen zu investieren. Pawel Karpinksi: "LED ist der nächste logische Schritt in Polen, denn unsere Stromkosten sind sehr hoch, so dass die Energieeinsparung und das spezifische Farbspektrum wichtig sind. Einer der Gründe für die Wahl von Plessey ist die Erfahrung mit Salat in Holland und Belgien. Aber bei den kalten Wintern in Polen brauchen wir auch die Wärme der Natriumhochdrucklampen, um die Temperatur zu erhöhen und trocken zu halten, da wir bei starkem Frost nicht lüften können."

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