Pflanzenfreude.de: Gartenpflanzen für den Spätsommer

In den Sommermonaten laden Garten, Balkon und Terrasse zum Entspannen ein. Mit Pflanzen rundherum geht das besonders gut. Doch was tun, wenn im Spätsommer einige Pflanzen schon verblüht sind oder eine Ecke kahl bleibt? Pflanzenfreude.de präsentiert drei elegante Sträucher, die freie Stellen im Außenbereich hervorragend auffüllen.

Strauchveronika für den Spätsommer. Bild: Pflanzenfreude.de.

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Strauchveronika

Die Strauchveronika (Hebe) produziert ab August nektarreiche Blütenrispen. Gerade dann, wenn viele andere Pflanzen ihre Blütezeit hinter sich haben, sorgt die Hebe für viel Farbe sowie Leuchtkraft und eine einladende Atmosphäre im Garten. Besonders Schmetterlinge scheint die Pflanze wie magisch anzuziehen. Die Strauchveronika gibt es in verschiedenen Sorten, die sich in der Blütengröße und Blattfarbe unterscheiden. Und natürlich auch in der Blütenfarbe, denn die Hebe gibt es in Blau, Weiß, Lila, Flieder, Rosa und Rot. Mit ihrer kompakten Form setzt die Pflanze einen farbigen Akzent ins Beet, sie kann aber auch in Töpfen auf dem Balkon oder der Terrasse gepflanzt werden. Dabei fühlt sie sich sowohl in der Sonne als auch im Schatten wohl und freut sich über regelmäßiges Gießen, sodass der Topfballen nicht austrocknet. Etwa alle zwei Wochen darf auch ein wenig Dünger ins Gießwasser. So bereichert die Strauchveronika den Garten bis in den Herbst hinein.

Rispenhortensie

Kaum eine Gartenpflanze ist so beliebt wie die Hortensie. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Gartenhortensie ist die Rispenhortensie eher weniger bekannt, doch mit ihrem Aussehen weiß sie zu beeindrucken. Sie lässt sich leicht an den zierlichen, rispenförmigen Blütenbüscheln erkennen, die bis zu 30 Zentimeter lang werden können. Anders als die meisten Hortensien ist die Rispenhortensie bei Schmetterlingen sehr beliebt. Die Gartenpflanze bevorzugt einen sonnigen Standort und verträgt auch etwas Trockenheit recht gut, an tropisch heißen Tagen freut sie sich über etwas Wasser.

Bei richtiger Pflege blüht die Rispenhortensie jedes Jahr. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr: Dabei die Zweige auf etwa 15 Zentimeter über dem Boden zurückschneiden, damit die Pflanze kompakt bleibt und große Blütenrispen bildet.

Lampenputzergras

Ziergräser bringen ab August Stimmung in den Garten. Die blühenden Ähren wiegen sich anmutig im Wind und das Rascheln wirkt entspannend. Eines der schönsten Ziergräser ist das Lampenputzergras, bei dem die federartigen Ähren stolz aus der Vielzahl von Grashalmen hervorragen. Je nach Art sind diese "Federn" braun, grau, rosa oder rotbraun und manche können sogar bis zu 25 Zentimeter lang werden. Auch nach der Blüte bleibt die Pflanze schön, denn bei einigen Arten färben sich die Blätter goldgelb. Ziergräser passen gut in Gärten mit natürlicher Atmosphäre und verleihen modernen, schlichten Außenbereichen ein weiches Aussehen.

Sie eignen sich für das Beet sowie für die Bepflanzung in Töpfen und fühlen sich sowohl in der Sonne als auch im (Halb)schatten wohl. Die Blätter im Winter stehen lassen, so ist die Pflanze vor Frost geschützt. Im Frühjahr schließlich auf etwa zehn Zentimeter über dem Boden zurückschneiden, dann treiben die Gräser schnell aus und schmücken den Sommer- und Herbstgarten.

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