Rheinland-Pfalz: Schindler kritisiert Ministerin Höfken

Künftig soll es nach Aussage der rheinland-pfälzischen Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF), Ulrike Höfken, keine Beteiligung des Landes mehr an der Grünen Woche in Berlin geben.

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Künftig soll es nach Aussage der rheinland-pfälzischen Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF), Ulrike Höfken, keine Beteiligung des Landes mehr an der Grünen Woche in Berlin geben. Dies teilte die Ministerin im Rahmen einer Ausschusssitzung des rheinland-pfälzischen Landtages am 20. August 2013 in Mainz mit. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V., Norbert Schindler, MdB, hat diese Entscheidung scharf kritisiert. Es sei aus rheinland-pfälzischer Sicht unverantwortlich, die bedeutendste Verbrauchermesse Europas außer Acht zu lassen.

Gerade die grüne Spitze des rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministeriums habe in den vergangenen Monaten immer wieder auf die Bedeutung hochwertiger Lebensmittel und regional erzeugter Produkte hingewiesen. Es sei daher völlig unverständlich, warum nun der wichtigste Messeauftritt des Landes bei der Grünen Woche, die alljährlich im Januar in Berlin stattfindet und bei der bisher für regional erzeugte Lebensmittel und Weine aus Rheinland-Pfalz geworben wurde, abgesagt werde.

Auch eine Begründung der Absage aufgrund knapper Haushaltsmittel sei an dieser Stelle eine Farce, so Schindler weiter. Es sei unerträglich mit ansehen zu müssen, wie diverse „grüne Spielwiesen“ mit einem hohen finanziellen Aufwand umgesetzt würden und gleichzeitig der wichtigste Messeauftritt für heimische Lebensmittel und Weine abgesagt werde, so BWV-Präsident Schindler weiter.

Verwundert zeigte sich Präsident Schindler zudem, dass diese Entscheidung in keiner Weise mit dem rheinland-pfälzischen Berufsstand erörtert wurde. Man könne durchaus erwarten, dass Entscheidungen der Landesregierung von solcher Tragweite mit den Bauern- und Winzerverbänden im Vorfeld besprochen und abgestimmt werden, so der BWV-Präsident abschließend. (bwv) 

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