Praxis für Politik: Baumschulen stehen hoch im Kurs

Im Rahmen der BDWi-Veranstaltungsreihe "Praxis für Politik", besuchen auch in diesem Jahr wieder Bundespolitiker aller Parteien Baumschulbetriebe in ihrem Wahlkreis, um einen Einblick in deren wirtschaftliche Situation, regionale Position aber auch in deren Arbeitsweisen zu bekommen.

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Im Rahmen der BDWi-Veranstaltungsreihe „Praxis für Politik“, besuchen auch in diesem Jahr wieder Bundespolitiker aller Parteien Baumschulbetriebe in ihrem Wahlkreis, um einen Einblick in deren wirtschaftliche Situation, regionale Position aber auch in deren Arbeitsweisen zu bekommen. Den Anfang machten in diesem Jahr Rita Schwarzelühr-Sutter von der SPD und Ralph Brinkhaus von der CDU/CSU.

Politiker, Baumschulgärtner und die Vertreter des Berufsverbandes finden in diesen Praxistagen ein Forum zu einem gemeinsamen Meinungsaustausch und der Darlegung branchenbezogener Themen. So wurde unter anderem über die Schwierigkeiten bei der Nachwuchswerbung und Ausbildung gesprochen und der sich daraus entwickelnden komplexen Situation für einzelne Betriebe aber auch der gesamten Branche.

Steuerliche Themen
Kaum Chancen sieht Rita Schwarzelühr-Sutter darin, den verminderten Mehrwertsteuersatz für Baumschulprodukte mittelfristig beibehalten zu können, da der Bedarf des Staates an finanziellen Mitteln eher steigen als sinken werde. Begrüßt wird dagegen von den Abgeordneten die Forderung nach steuerlichen Rücklagen für „Notfälle“, die durch widrige Witterungseinflüsse und Schaderreger entstehen. Allerdings merken sie an, dass eine gesetzliche Regelung für den gesamten landwirtschaftlichen Bereich installiert werden müsse.

Schaffung von mehr GRÜN
Konsens und Anerkennung erfuhren die Vertreter der Baumschulbrache für die Leistungen ihrer Produkte in Bezug auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt. Daher werden von den Abgeordneten auch die Forderungen des Bundes deutscher Baumschulen nach mehr Gehölzpflanzungen im urbanen und ländlichen Raum begrüßt und unterstützt. Dies gilt auch für die vom BdB proklamierte Schaffung einer „Nationalen Strategie für grüne Stadtentwicklung“ und der damit verbundenen interdisziplinären Koordination von Maßnahmen zum Erhalt und Ausbau des Stadtgrüns.

„Insgesamt haben wir in diesem Jahr 16 Anfragen von Abgeordneten, die sich in Baumschulen detailliert über die wirtschaftliche Situation aber auch die eigentliche Arbeit der BdB-Mitgliedsbetriebe informieren wollen“, beschreibt Helmut Selders, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen, den Erfolg dieser Aktion. „Dabei können wir sogar eine Steigerung des Interesses an unserer Branche gegenüber den Vorjahren ausmachen, so Selders weiter. (BdB) 

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