ÖGLA: Gärten gegen den Klimawandel

„Ökologisch gepflegte Gärten mit heimischen Bäumen und Sträuchern verbessern das Mikroklima und schwächen die Auswirkungen von Wetter-, insbesondere Hitzeextremen ab“, so Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.

ÖGLA Vizepräsidentin Prof. Arch. DI Maria Auböck, Biogärtner Karl Ploberger, Dr. Erich Steiner vom Museum NÖ, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner Gast-Prof. DI Florian Otto, Landesrat Martin Eichtinger, ÖGLA Geschäftsführerin Dr. Stephanie Drlik, Gartenhistorikerin und Landschaftsarchitektin BSLA Dr. Claudia Moll, „Natur im Garten“ Geschäftsführerin Christa Lackner, Dr. Swantje Duthweiler (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), ÖGLA Vizepräsident DI Gerhard Prähofer und die geschäftsführende Präsidentin „European Garden Association – Natur im Garten International“ DDI Christa Ringkamp. Bild: „Natur im Garten“.

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Eine Auswertung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeigt, dass es in den letzten 251 Jahren im Sommerhalbjahr - April bis September - noch nie so warm war wie 2018. Einhergehend ist die Trockenheit: Im Westen Österreichs wurden für den Zeitraum April bis September einer der geringsten Werte seit Beginn der Niederschlagsmessungen im Jahr 1860 verzeichnet. „In Niederösterreich werden über 15.500 Gärten zu 100% ökologisch gepflegt. Unsere Bürgerinnen und Bürger tragen durch diese zukunftsorientierte Planung und Bewirtschaftung ihrer eigenen Gärten maßgeblich dazu bei, die Artenvielfalt zu bewahren und Niederösterreich für viele Generationen noch lebenswerter zu gestalten“, so Landesrat Martin Eichtinger im Rahmen des Symposiums „NEUE WEGE IM GARTEN“ im Museum NÖ, welches die Aktion „Natur im Garten“ gemeinsam mit der mit der Österreichischen Gesellschaft für Landschaftsarchitektur veranstaltete.

Mit dem Begriff „Wandel“ werden zahlreiche Veränderungsprozesse wie Klimawandel, Urbanisierungsprozesse, Biodiversitätsverlust, soziokulturelle Umbrüche sowie neue baukulturelle Rahmenbedingungen, welche die Planung, Erhaltung und Nutzung unserer Frei- und Grünräume mehr denn je prägen, angesprochen. Zum einen stehen Landschaftsplanerinnen und -planer vor der Herausforderung, durch neue Arbeitsmethoden mit den hoch dynamischen Aufgaben dieses umfassenden Wandlungsprozesses Schritt zu halten. Auf der anderen Seite erschließt sich ihnen gleichzeitig das Potential der aktiven Einflussnahme auf den Entwicklungsprozess und die direkte Steuerung der Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Das Symposium wurde in Kooperation mit dem Museum Niederösterreich und der Österreichischen Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur (ÖGLA) durchgeführt. Die ÖGLA ist der Verband der Landschaftsarchitektinnen und -planerinnen Österreichs.

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