Futterkartoffeln: Pilotprojekt gestartet

Kartoffelgroßhändler können seit dem 1. September 2012 QS-Anforderungen für Futterkartoffeln über eine verkürzte Zusatzcheckliste im Großhandelsaudit für Obst, Gemüse und Kartoffeln mit prüfen lassen.

Kartoffelgroßhändler können seit dem 1. September 2012 QS-Anforderungen für Futterkartoffeln über eine verkürzte Zusatzcheckliste im Großhandelsaudit für Obst, Gemüse und Kartoffeln mit prüfen lassen. Im Rahmen eines Pilotprojektes brauchen die Händler sich damit bei QS nicht als Futtermittelunternehmen anmelden und auch kein separates Futtermittelaudit durchführen lassen. QS testet damit eine praxistaugliche Lösung, die Doppelauditierungen und Extrakosten spart.

Bei zugelassenen Großhändlern für Speisekartoffeln wird bereits ein Großteil der QS-Anforderungen, die auch für Futtermittelhändler gelten, im Rahmen des Großhandelsaudits geprüft. Allerdings: Spezielle Kriterien, z. B. die amtliche Registrierung als Futtermittelunternehmen, gesetzliche Deklaration, Bildung von Rückstellmustern, Teilnahme am Futtermittelmonitoring prüfen die Auditoren künftig mit einer Zusatzcheckliste ab.

Wenn ein Großhändler Kartoffeln an Landwirte für die Verfütterung an Tiere abgibt, wird er dadurch zum Futtermittelunternehmer und benötigt eine amtliche Registrierung. Für die Abgabe der Futterkartoffeln an QS-Landwirte ist eine Lieferberechtigung als Futtermittelhändler im QS-System erforderlich, die über das Pilotprojekt in wenigen Schritten erreicht werden kann. Großhändler mit Interesse am Pilotprojekt können sich an die QS-Geschäftsstelle wenden. Die Checkliste und der Zusatzleitfaden können im Downloadcenter unter Großhandel Obst, Gemüse, Kartoffeln heruntergeladen werden. (QS Infobrief) 

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