NRW: Unterdurchschnittliche Kartoffelernte

In Nordrhein-Westfalen führten Hitze und Trockenheit zu einer unterdurchschnittlichen Kartoffelernte.

In Nordrhein-Westfalen führten Hitze und Trockenheit zu einer unterdurchschnittlichen Kartoffelernte.

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Die nordrhein-westfälischen Landwirte erzielten bei der diesjährigen Kartoffelernte mit 39,83 Tonnen je Hektar einen um 23,8% niedrigeren Flächenertrag als im Vorjahr. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung” mitteilt, liegt der Ertrag damit auch um 20,1% unter dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2017.

Aufgrund der extremen Trockenheit und Hitze während der diesjährigen Vegetationsperiode war die insgesamt geerntete Menge an Kartoffeln mit 1,32 Millionen Tonnen um 18,7% niedriger als 2017. Auch das Durchschnittsergebnis der Jahre 2012 bis 2017 wurde um 12,0% verfehlt. Die Ausdehnung der Kartoffelanbaufläche gegenüber dem Vorjahr (+6,7% auf 33.200 Hektar) verhinderte eine noch geringere Gesamternte.

Ausschlaggebend für das unterdurchschnittliche Ernteergebnis in diesem Jahr waren die extremen Witterungsbedingungen: Sie ließen keine zufriedenstellende Ausbildung der angesetzten Knollen zu, sodass der Großteil der Kartoffeln nicht in der gewünschten Sortierung und Qualität wachsen konnte. (IT.NRW)

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