NRW: Durchschnittliche Pflaumenernte

Die Pflaumenernte in Nordrhein-Westfalen ist in vollem Gange. Fröste vor Ostern und schlechtes Wetter während der Blüte haben dazu geführt, dass weniger Pflaumen an den Bäumen hängen, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit.

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Die Pflaumenernte in Nordrhein-Westfalen ist in vollem Gange. Fröste vor Ostern und schlechtes Wetter während der Blüte haben dazu geführt, dass weniger Pflaumen an den Bäumen hängen, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Vor allem bei den beliebten Hauszwetschen wird nur eine kleine Erntemenge erwartet. Die Obstbauern rechnen in diesem Jahr mit Erträgen von zwei bis vier Tonnen je Hektar.

Die sehr saftigen frühen Pflaumen und Renekloden sind bereits geerntet. Jetzt sind die etwas kleineren, gelben Mirabellen und die aromatischen und großfrüchtigen Zwetschensorten reif. Mirabellen eignen sich aufgrund ihres feinen Aromas sehr gut für die Zubereitung von Konfitüren und Kompott, Zwetschen eher für Desserts und Pflaumenmus. Hauszwetschen, deren Ernte Anfang September beginnt, werden wegen ihres intensiven Geschmacks und ihrer Festigkeit besonders gern für Pflaumenkuchen verwendet.

In Nordrhein-Westfalen werden auf einer Fläche von 160 Hektar Pflaumen und Zwetschen angebaut. Die etwa 50 Obstbaubetriebe kultivieren ein breites Sortenspektrum. So steht dem Verbraucher zwischen Juli und Oktober immer frische Ware zur Verfügung. Die meisten Obstbauern vermarkten direkt über Hofläden und Marktstände. Ein Teil der Früchte wird auch industriell verarbeitet. Hauptanbauregionen in Deutschland sind Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Diese verfügen über eine Anbaufläche von zusammen 3.000 Hektar, was etwa 60% der Gesamtanbaufläche in Deutschland entspricht. Mit etwa 40.000 Tonnen jährlicher Produktionsmenge im Durchschnitt ist der Standort Deutschland ein wichtiges Anbauland in Europa. (lwknrw)

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