NL: Viele Schäden durch "Friederike"

Bislang hat der niederländische Versicherer Interpolis nach dem schweren Sturm vom 18. Januar mehr als 1.200 Schadensmeldungen aus aus Landwirtschaft und Gartenbau erhalten.

"Friederike" hat in den Niederlanden viele Schäden angerichtet. Bild: GABOT.

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75% der Schadensmeldungen stammen aus der Landwirtschaft und der Tierhaltung. Die anderen 25% stammen aus dem Gewächshausgartenbau. Eine erste Schätzung beläuft sich auf eine Schadenssumme von 20 Mio. Euro.

Gutachter und Experten sind unterwegs, um betroffene Unternehmer zu besuchen. Sie identifizieren den Schaden und sehen zusammen mit Unternehmern, was möglich ist, um weitere Schäden zu begrenzen. Der Gewächshausgartenbau hat begonnen, Gewächshäuser provisorisch mit Plastikplanen zu reparieren und Notwände zu installieren, um die Klimaschäden für die Kulturen zu begrenzen.

Im Gewächshausbau gibt es viele Glasschäden. Inzwischen wurden auch zwei große Schäden mit mehr als 1.000 zerbrochenen Scheiben gemeldet. Im Gartenbau betreffen die Sturmschäden hauptsächlich das Westland und das Flussgebiet bis nach Venlo.

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