NL: Mehr Baumschulen wollen aufgeben

Der Anteil von niederländischen Baumschulunternehmen, die ihren Betrieb aufgeben wollen, steigt auf 16,3%. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Betriebe mit Erweiterungsplänen um 1,6%.

In den Niederlanden geben immer mehr Baumschulen auf. Bild: GABOT.

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Der jährliche BaumschulScanner von AgriDirect zeigt das Bild zum Ende des Jahres 2017. Während dieser Zeit wurden in einer telefonischen Umfrage 1.300 niederländische Baumschulbetriebe angesprochen, um Fragen nach ihren Geschäftsaktivitäten, Investitionsplänen und zukünftigen Absichten zu stellen.

Im Zeitraum von 2014 bis 2016 war der Prozentsatz der Baumschulen, die angaben ihren Betrieb aufgeben zu wollen, konstant bei ca. 11,5%. In der letzten Umfrage ist dieser Prozentsatz um 4,6% auf 16,3% angestiegen. Bei den Expansionsplänen ist kein klarer Trend erkennbar: Der Prozentsatz der Expansionswilligen stieg bis zu seinem Höchststand im Jahr 2012 auf 12,1%, danach erreichte er im Jahr 2014 mit 6,5% seinen Tiefpunkt. Aktuell liegt der Wert bei 8,1%; dies entspricht einem Rückgang von 1,6% gegenüber 2016.

Der Anteil der geplanten Betriebsaufgaben ist bei Betrieben mit weniger als 4 Hektar bei weitem am höchsten (20,8%). Gleichzeitig liegen die Expansionsabsichten in dieser Gruppe bei niedrigen 5,8%. Den geringsten Anteil an Betriebsbeendigungen findet man in Betrieben mit mehr als 20 Hektar (2,4%). In der Kategorie "Unternehmen zwischen 12 und 20 Hektar" zeigen die Zahlen mit 14,5% die meisten Expansionswilligen.

Die Zahlen zeigen, dass kleine Unternehmen eher geneigt sind, aufzuhören, mit dem Ergebnis, dass die verbleibenden Unternehmen immer größer werden.

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