Niedersachsen: Baumschulland trotz sinkender Betriebszahlen

Im Jahr 2017 gab es in Niedersachsen 403 Baumschulen, die mit insgesamt 4.713 ha ein Viertel der deutschen Baumschulfläche bewirtschafteten.

Das Zentrum der niedersächsischen Baumschulwirtschaft liegt im Ammerland, rund um das Zwischenahner Meer. Bild: GABOT.

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Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilte, diente mehr als die Hälfte der insgesamt 4.713 ha Baumschulfläche der Erzeugung von Ziersträuchern und Bäumen. Die niedersächsische Baumschulfläche insgesamt ist im Vergleich zu 2012 um 19% zurückgegangen.

Das Zentrum der niedersächsischen Baumschulwirtschaft liegt im Ammerland, rund um das Zwischenahner Meer. 43% aller Baumschulen haben hier ihren Sitz. Die Betriebe im Ammerland bewirtschaften 59% der gesamten Baumschulfläche Niedersachsens. Bezogen auf die gesamte Fläche zur Erzeugung von Ziersträuchern und Bäumen betrug der Anteil sogar 72%. Seit 2012 verringerte sich die Baumschulfläche des Ammerlandes nur um 3,5%. Die ammerländischen Torfböden eignen sich hervorragend zur Kultur von Rhododendren und sonstigen Moorbeetpflanzen. Dennoch wurde diese Fläche seit 2012 um 28% auf 278 ha im Jahr 2017 reduziert.

Im Ammerland hat es in den letzten 5 Jahren einen Strukturwandel hin zu größeren Betrieben gegeben. Die im Ammerland verbliebenen 172 Baumschulen (-31%) bewirtschafteten im Jahr 2017 eine durchschnittliche Baumschulfläche von 16,3 ha je Betrieb. (Quelle: LSN)

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