Thüringen: Anbau von schwarzen Johannisbeeren und Holunder dominiert

Im vergangenen Jahr erzeugten 17 Thüringer Landwirtschaftsbetriebe auf einer Freilandfläche von 144 ha 395 t Strauchbeeren. Dabei wurde die Anbaufläche gegenüber 2013 um 5 ha bzw. knapp 4% ausgedehnt.

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Im vergangenen Jahr erzeugten 17 Thüringer Landwirtschaftsbetriebe auf einer Freilandfläche von 144 ha 395 t Strauchbeeren. Dabei wurde die Anbaufläche gegenüber 2013 um 5 ha bzw. knapp 4% ausgedehnt. Die Erntemenge ging um 186 Tonnen bzw. knapp ein Drittel (32%) zurück. Ursache dafür waren u.a. noch nicht im Ertrag stehende Neuanpflanzungen.

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, dominierten in Thüringen der Anbau von schwarzen Johannisbeeren und Holunder. Diese beiden Strauchbeerenarten nahmen 89% (128 Hektar) der gesamten Anbaufläche ein. Im vergangenen Jahr wurden bei einem Hektarertrag von 3,1 t insgesamt 200 t schwarze Johannisbeeren gepflückt. Gegenüber 2013 waren das 120 t weniger. Der hohe Hektarertrag des Vorjahres von 5,1 t konnte u.a. aufgrund der noch nicht ertragsfähigen Neuanpflanzungen nicht erreicht werden.

Beim Schwarzen Holunder lag die Beerenernte mit 159 t um 63 t unter Vorjahresniveau. Die Anbaufläche lag fast unverändert bei 63 ha. Eine untergeordnete Bedeutung hatten in Thüringen mit je 5 ha der Anbau von Himbeeren bzw. Aroniabeeren, gefolgt von roten und weißen Johannisbeeren sowie Stachelbeeren mit je 3 ha.

Knapp 39% der Thüringer Strauchbeerenfläche wurde nach den Kriterien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. 127 t (32%) der Thüringer Strauchbeerenernte des vergangenen Jahres konnte als Ökoprodukt vermarktet werden. Deutschlandweit wurden auf 7.716 ha 35.577 t Strauchbeeren geerntet. Der Anteil Thürin-gens betrug bei der Anbaufläche 1,9% und bei der Erntemenge 1,1%. (tls)

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