Schweiz: Mehr Heidelbeeren und Holunder

Johannesbeeren verlieren in der Gunst der schweizerischen Konsumenten, Heidelbeeren und Holunder sind immer gefragter.

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Johannesbeeren verlieren in der Gunst der schweizerischen Konsumenten, Heidelbeeren und Holunder sind immer gefragter. Das zeigen die Anbaustatistiken für die Beerensaison 2009. Insgesamt werden in diesem Jahr auf 31 Hektaren Johannesbeeren angebaut. Diese Fläche lag im letzten Jahr bei 32 Hektar, im Jahr 2004 betrug sie noch 50 Hektar. Heidelbeeren werden heuer auf 42 Hektar gepflückt, das sind drei Hektar mehr als im Vorjahr, wie der Schweizerische Obstverband schreibt. Stark zugenommen hat auch der Holunderanbau, wo die Anbaufläche um ein Fünftel angestiegen ist, nämlich von 21 auf 25 Hektar.

Vergleichsweise stabil bleiben die Flächen bei den wichtigsten Beeren, den Erd- und Himbeeren. Erdbeeren werden auf 421 Hektar angebaut, Himbeeren auf 148 Hektar, was einer leichten Zunahme um 1 beziehungsweise 3% entspricht. Die Brombeerenflächen stagnieren seit Jahren bei rund 30 Hektar. Insgesamt werden in der Schweiz auf rund 710 Hektar Beeren angebaut. (lid)

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