Baden-Württemberg: Auch 2013 kleinere Apfelernte

In Baden-Württemberg wird nach Angaben des Statistischen Landesamtes auch 2013 mit einer kleineren Apfelernte gerechnet. Dies wird durch die ersten Schätzungen der amtlichen Obsternteberichterstatter von Mitte Juli belegt.

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In Baden-Württemberg wird nach Angaben des Statistischen Landesamtes auch 2013 mit einer kleineren Apfelernte gerechnet. Dies wird durch die ersten Schätzungen der amtlichen Obsternteberichterstatter von Mitte Juli belegt. Demzufolge wird nach derzeitigem Behang im Marktobstbau eine Erntemenge von 2,8 Mio. Dezitonnen (dt; 1 dt = 0,1 Tonnen = 100 kg) erwartet. Im langjährigen Mittel 2007/2012 waren 3,05 Millionen dt Äpfel aus baden-württembergischer Ernte auf den Markt gelangt. Der Ertrag beziffert sich derzeit im Durchschnitt aller Anbaugebiete und Sorten bei einer Anbaufläche von landesweit 10.170 Hektar (ha) auf voraussichtlich 275 dt/ha. Dabei werden die Ertragsaussichten der einzelnen Sorten durchaus unterschiedlich eingeschätzt. Die Erwartungen reichen bei den Hauptsorten von 250 dt/ha bei Elstar und Idared über 285 bis 300 dt/ha bei Golden Delicious, Gala und Jonagold bis zu knapp 320 dt/ha bei Braeburn.

Die Süßkirschenernte 2013 ist mit 111.500 dt (Mittel 2007/2012: 161.100 dt) bei einem Ertrag von 54 dt/ha eine der kleinsten Ernten der letzten Jahre. Die Sauerkirschenernte fällt mit 11 200 dt (Mittel 2007/2012: 19.500 dt) ebenfalls sehr niedrig aus. Dies ist zum einen eine Folge der nur noch rund 200 ha umfassenden Anbaufläche, zum anderen aber dem sehr niedrigen Ertrag von knapp 55 dt/ha (Mittel 2007/2012: rund 100 dt/ha) geschuldet. Bei Pflaumen und Zwetschgen, dem mengenmäßig bedeutendsten heimischen Steinobst, lässt der prognostizierte Flächenertrag von 93 dt/ha bei einer Anbaufläche von 1.500 ha eine unterdurchschnittliche Erntemenge von 140.000 dt (2007/2012: 199.000 dt) erwarten.

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