RWZ: Geschäftsjahr 2015 befriedigend verlaufen

Auf der Bilanzpressekonferenz 2016 der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) am 12. April berichtete der Vorstand, Markus Stüttgen und Dr. Nicolai von Roenne, von einem zufriedenstellenden Verlauf im Geschäftsjahr 2015.

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Auf der Bilanzpressekonferenz 2016 der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) am 12. April berichtete der Vorstand, Markus Stüttgen und Dr. Nicolai von Roenne, von einem zufriedenstellenden Verlauf im Geschäftsjahr 2015.

Auch wenn Umsatz und Ertrag unter den ursprünglichen Planwerten gelegen haben, hat das Geschäftsjahr 2015 dazu beigetragen, die Position der RWZ, insbesondere im Agrargeschäft, trotz sehr anspruchsvoller Rahmen- und Marktbedingungen weiter zu festigen. So lag der Umsatz des RWZ-Konzerns per 31.12.2015 mit 2,39 Mrd. Euro um 111 Mio. Euro bzw. 4,4% unter dem Wert des Vorjahres. Auch sank der Mengenabsatz leicht um 1,6% auf 6,17 Mio. t, allerdings im Wesentlichen begrenzt auf Rückgänge in den Geschäftsfeldern Getreide, Futtermittel und Energie. Vor allem die rückläufige Entwicklung in der Sparte Getreide/Ölsaaten war die Ursache für den gegenüber Vorjahr um rund 7 Mio. Euro auf 238,9 Mio. Euro verminderten Konzern-Rohertrag.

Herausforderndes Agrargeschäft
Die gebremste Entwicklung der Weltwirtschaft, die stark rückläufige Agrarkonjunktur, teils drastisch gesunkene Erzeugerpreise für wichtige landwirtschaftliche Eckprodukte, wie Milch, Fleisch und Getreide, sowie die daraus resultierenden Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Einkommen waren auch für die RWZ spürbar. Dabei verlief die Entwicklung nicht nur zwischen den einzelnen Geschäftssparten sehr unterschiedlich, sondern auch innerhalb einiger Sparten witterungs- und konjunkturbedingt mit extremen Schwankungen. Führte beispielsweise im Düngemittelgeschäft ein zeitiger Vegetationsbeginn im ersten Quartal noch zu einer starken Intensität in der ersten Düngergabe und damit zu stabiler Nachfrage, so hatte die Witterung im zweiten Quartal, gekennzeichnet durch anhaltend extreme Hitze und Trockenheit, eine reduzierte Nachfrage nach Düngemitteln und in Grünlandregionen sogar teilweise einen kompletten Nachfrageausfall zur Folge. Dennoch konnte die RWZ per Jahresmitte ihren Mengenabsatz - beispielsweise bei Stickstoffeinzeldüngern - gegenüber Vorjahr um 10% steigern. Ab dem 2. Quartal sorgten zudem die einbrechenden Produktpreise für wesentliche landwirtschaftliche Erzeugnisse auch bei Grundnährstoffdünger für eine deutlich rückläufige Nachfrage seitens der Landwirtschaft. Die RWZ konnte trotz des abträglichen Marktumfeldes den Mengenabsatz gegenüber dem bereits hervorragenden Vorjahr um knapp 1% auf rund 781.000 t steigern und in einem deutlich rückläufigen Gesamtmarkt den höchsten Mengenabsatz der letzten 15 Jahre erzielen. Dieses gute Ergebnis ließ sich dank des kontinuierlichen Ausbaus der Lagerlogistik, des stark zugenommenen Einsatzes unternehmenseigener Düngermisch- und Absackanlagen, der Anschaffung von elf neuen Großflächenstreuern zur Verleihung an die Kundschaft, des Ausbaus der Palette von Spezialdüngern auf Basis von RWZ-Eigenmarken und der Entwicklung der Wachstumssegmente wie z.B. SchwefelDüngemittel erzielen.

Auch im Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln ließ die anhaltende Trockenheit im Frühjahr 2015 wichtige Produktsegmente einbrechen, da regional Behandlungsmaßnahmen im Getreide-, Zuckerrüben-, Kartoffel-, Wein- und Gemüseanbau in erheblichem Umfang ausfielen bzw. deutlich reduziert wurden. Zudem sorgte extremer Wettbewerb am Markt, unter anderem durch Angebote patentfreier Pflanzenschutzwirkstoffe, für zusätzlichen Preisdruck.

Dennoch konnte die RWZ in wichtigen Segmenten dank der Entwicklung problemorientierter Gesamtlösungskonzepte für den Pflanzenbau, in welche auch der Pflanzenschutzmitteleinsatz einbezogen ist, sowie ihrer schon seit Jahren etablierten Eigenmarken-Strategie mit einem Umsatzzuwachs einschließlich der Umsätze aus der Zusammenarbeit mit ATR Landhandel um 41% auf 195 Mio. Euro deutlich besser als der Marktdurchschnitt abschneiden.

Diese Mitte 2014 vereinbarte Zusammenarbeit mit ATR wurde im Berichtsjahr wie geplant umgesetzt. Damit legt eines der größten privaten Agrarhandelsunternehmen Deutschlands den überwiegenden Teil seines Pflanzenschutzeinkaufs in die Hand der RWZ. Mittelfristig ist diese Kooperation noch deutlich ausbaufähig.

Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen konnte die RWZ auch ihr Saatgutgeschäft dank klarer Ausrichtung auf Schwerpunktsorten vor allem aus dem Sortenportfolio der RWZ-Tochterunternehmung Hauptsaaten und einer intensiven Vertriebssteuerung um 8% auf 46,5 Mio. Euro deutlich steigern. Auch das neue Marktsegment „Greening“ trug zur hervorragenden Entwicklung des Geschäftsbereiches bei, insbesondere durch den Vertrieb von Zwischenfrüchten und Zwischenfruchtmischungen.

Im Segment Profigartenbau bestimmten die fortschreitende Konsolidierung der Branche, Überkapazitäten und fallende Produktpreise in einem zudem stagnierenden Markt den Geschäftsverlauf. Dennoch behaupteten die RWZ-Gartenbaustandorte ihre Umsätze mit 32 Mio. Euro bzw. einem leichten Zuwachs von 0,3%.

Dies war nur dank ihres breiten Sortimentes, hervorragender fachlicher Beratung, der Möglichkeit zu umfangreicher Lagerhaltung an mittlerweile 14 Profi-Gartenbau-Standorten sowie einer ausreichenden Logistik zur flexiblen Belieferung möglich. Der Geschäftsbereich Technik konnte das Geschäftsjahr 2015 mit einem Rekordumsatz von 250 Mio. Euro abschließen und sich damit entgegen der bundesweit rückläufigen Branchenkonjunktur hervorragend behaupten. So stieg das Neumaschinengeschäft um 1,5% auf 126 Mio. Euro. Mit Gebrauchtmaschinen setzte die RWZ rund 25 Mio. Euro um. Dies entspricht einer Steigerung um 11%. Während die Gesamtzulassungen bei Schleppern über 60 PS im Einzugsgebiet um 13% zurückgingen, gelang es der RWZ ihre Marktposition vor allem mit ihrer exklusiv vertriebenen Schleppermarke Fendt nicht nur gegen den Trend von 20,8% auf 24% zu steigern, sondern auch in der Stückzahl dank des passenden Fendt-Schlepperprogramms und des in den letzten Jahren aufgebauten nahezu flächendeckenden Werkstattnetzes auf Basis von mittlerweile 40 (inklusive Frankreich und Luxemburg) RWZ-Agrartechnikbetrieben auszubauen.

Auch das ebenfalls flächendeckend zur Verfügung stehende Service- und Ersatzteilangebot wird laufend ausgebaut. So wird die RWZ künftig ihr Angebot speziell bei Ersatzteilen um einen Web-Shop erweitern. Über diesen Web-Shop können Kunden zukünftig Ersatzteile per App ordern und diese entweder selber bereits am Vormittag des Folgetages bei der RWZ-Filiale abholen oder sich nach Hause liefern lassen.

Die im Jahr 2012 aufgenommenen Auslandsaktivitäten der RWZ-Agrartechnik in Luxemburg waren von der ungünstigen Einkommenslage der dortigen Landwirtschaft gekennzeichnet. Dagegen verlief das im Jahr 2015 aufgenommene Geschäft mit der Schleppermarke Massey Ferguson in Frankreich über die dort tätige RWZ-Tochterunternehmung Baehrel S.A.S deutlich erfolgreicher. So konnte im dortigen Marktverantwortungsgebiet ein Marktanteil von fast 18% gegenüber 10% im Landesdurchschnitt erzielt werden.

Zum 01.01.2016 ist das Vertriebsnetz von Baehrel um zwei weitere Standorte im südlichen Elsass erweitert worden, sodass die RWZ dort künftig an fünf Standorten ihre Produkte und Dienstleistungen in der Agrartechnik anbieten kann. Das PKW-Geschäft mit den Marken Renault, Dacia und Nissan erreichte mit fast 1.500 verkauften Neuwagen wieder Vorjahresniveau.

Von der unvermindert anhaltenden starken globalen Nachfrage vor allem nach veredelten Kartoffelprodukten profitierte auch der Kartoffelhandel. Dafür stand allerdings eine im Vergleich zum Vorjahr europaweit niedrigere Erntemenge von rund 53 Mio. t (-12%) und für Deutschland von nur knapp 10 Mio. t (-15%) zur Verfügung.

Dennoch konnten die im Kartoffelgeschäft tätigen RWZ-Tochterunternehmen ihre Absatzmengen an Speise- und vor allem an Industriekartoffeln um 3% weiter steigern und damit auch den Marktanteil weiter erhöhen. Insgesamt vermarktete die RWZ-Gruppe 2015 2,05 Mio. t Kartoffeln. Dies war ein Zuwachs um 100.000 t bzw. um 5%.

Außerdem gelang es 2015, die Marktstellung der Weuthen-Exklusivsorten, insbesondere im Industriekartoffelbereich, weiter auszubauen. Für die laufende Saison 2016 entwickelt sich der Vertrieb von Pflanzkartoffeln plangemäß. Auf dieser Grundlage ist davon auszugehen, dass die Anbaufläche für Industrie- und Speiseware in Deutschland um 4 bis 6% ansteigen wird. Die RWZ vermarktete im Berichtsjahr im Rahmen ihrer Holzaktivitäten rund 225.000 fm Rundholz.

Während sich im Segment Heimtier dank der hohen Beliebtheit der Raiffeisen-Eigenmarken die Raiffeisen-Märkte vom Wettbewerb positiv absetzen konnten, wurden in den Haus- und GartenSortimenten die gesteckten Umsatzziele leicht verfehlt.

Zur besseren Steuerung der Sortimente und Vertriebsaktivitäten wurden im Berichtsjahr die Raiffeisen-Märkte in der Spartenorganisation auf 20 Standorte erweitert. Sie werden seitdem disziplinarisch und fachlich von den Vertriebsleitern des zentralen Geschäftsbereichs Märkte direkt geführt. Nach der erfolgreichen Zusammenführung der beiden Zentralläger für Heimtiernahrung auf das Zentrallager Neuss, wurde auch die Konzentration einer Vielzahl von Garten- und Haushaltsprodukten auf das von der ZG Karlsruhe betriebene Zentrallager Kehl durchgeführt. Die Raiffeisen-Märkte der RWZ und ihre Mitgliedsgenossenschaften haben damit die Möglichkeit, mehr als 4.000 Artikel des Kernund Ergänzungssortiments auch in Kleinstmengen zu attraktiven Preisen zu beziehen.

Umsatz- und Ertragsziel knapp verfehlt
In der Menge setzte die RWZ konzernweit mit 6,17 Mio. t rund 103.000 t bzw. 1,6% weniger um als im Jahr zuvor und erlöste hieraus einen Umsatz von 2,39 Mrd. Euro. Dies waren 111 Mio. Euro bzw. 4,4% weniger als im Jahr zuvor. Hieraus resultiert ein um 7 Mio. Euro auf 238,9 Mio. Euro gesunkenes Rohergebnis. Im Wesentlichen ist dieser Rückgang auf den geringeren Rohertrag aus dem Geschäft mit Getreide zurückzuführen.

Kosten deutlich gesenkt
Die Personalaufwendungen sind gegenüber Vorjahr nur leicht um 0,2 Mio. Euro auf 130,5 Mio. Euro und damit weit weniger als erwartet angestiegen. Bei um 0,8 Mio. Euro auf 16,8 Mio. Euro erhöhten Abschreibungen und infolge eines durch deutliche Kosteneinsparungen in den Bereichen Reparatur, Instandhaltung, Energie und Fuhrpark um 4,4 Mio. Euro auf 78,8 Mio. Euro gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwandes ergibt sich ein gesamter betrieblicher Aufwand von 226,1 Mio. Euro. Dieser liegt rund 3,5 Mio. Euro unter Vorjahr.

Als Saldo aus Rohergebnis und betrieblichem Aufwand verbleibt ein EBIT von 12,8 Mio. Euro gegenüber 16,4 Mio. Euro im Jahr zuvor. Das Finanzergebnis liegt mit -6,6 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Insbesondere die Zinsaufwendungen haben sich nochmals um 1,1 Mio. Euro auf -9,6 Mio. Eurovermindert. Es verbleibt ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 6,2 Mio. Euro. Dies liegt 3,3 Mio. Euro unter Vorjahr. Abzüglich aller Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 3,2 Mio. Euro verbleibt für den RWZ-Konzern ein Jahresüberschuss von 3 Mio. Euro.

Die Konzernbilanz weist gegenüber Vorjahr eine deutlich um 30 Mio. Euro auf 640 Mio. Euro gestiegene Bilanzsumme aus. Ursache hierfür sind hauptsächlich der Anstieg des Anlagevermögens infolge von Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in das Sachanlagevermögen um fast 11 Mio. Euro auf 248,4 Mio. Euro sowie höhere Bestände bei Technik, Getreide und Düngemittel.

Erhöhung des Eigenkapitals
Das Eigenkapital des RWZ-Konzerns hat sich 2015 weiter um 6,7 Mio. Euro auf rund 139 Mio. Euro erhöht. Ursache hierfür ist zum einen der weitere Anstieg der Geschäftsguthaben um rund 1 Mio. Euro auf 26,3 Mio. Euro sowie zum anderen der weitere Zugang beim Genussrechtskapital um 4,2 Mio. Euro auf nunmehr 14,2 Mio. Euro. Einhergehend mit dem Anstieg des Umlaufvermögens sind auch die Verbindlichkeiten um 23 Mio. Euro auf 427,8 Mio. Euro gestiegen. Die Rückstellungen liegen bei 71,4 Mio. Euro.

Dividende und Warenrückvergütung in Vorjahreshöhe
Das Geschäftsergebnis 2015 liegt zwar unter Vorjahr, weist allerdings für den RWZ-Konzern einen noch zufriedenstellenden Wert auf. Deshalb ist auch vorgesehen, an die Mitglieder eine Warenrückvergütung und Dividende in Vorjahreshöhe auszuzahlen. Das Geschäftsergebnis 2015 zeigt zudem, dass lediglich einige Entwicklungen in den Kostenpositionen konsequent korrigiert werden müssen, um die RWZ kurzfristig wieder auf ein dauerhaft deutlich positives Geschäftsergebnis zu heben.

Investitionen tätigte die RWZ im Jahr 2015 in Höhe von rund 30 Mio. Euro insbesondere in neue Agrartechnikstandorte sowie Agrarläger zur Schließung bestehender Lücken im Vertriebsnetz. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen von rund 16 Mio. Euro hat die RWZ auch 2015 wieder deutlich über Cash-flow investiert. Für 2016 sind ebenfalls Investitionen zur weiteren Strukturverbesserung in Höhe von 26 Mio. Euro eingeplant.

Restrukturierungsprogramm zur Ergebnishebung begonnen
Zur Deckelung bzw. Senkung der Kosten insbesondere im Sach- sowie Personalbereich, zur weiteren Verschlankung bzw. Optimierung von Geschäftsprozessen sowie zur Leistungs- und Ertragssteigerung hat die RWZ in der zweiten Jahreshälfte 2015 mit der Erarbeitung eines umfassenden Restrukturierungsprogrammes begonnen.

Im Rahmen der Umsetzung von zwölf Teilprojekten ist geplant, das Unternehmensergebnis im RWZKonzern bis 2018 um mindestens 10 Mio. Euro auf dann etwa 16 bis 17 Mio. Euro pro Jahr zu heben. Im Jahr 2016 ist bereits mit einer Ergebnisverbesserung um rund 4 Mio Euro zu rechnen. Insgesamt ist von einem Restrukturierungsaufwand von rund 11 Mio. Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren auszugehen.

Als weiteres wesentliches Element zur Vertriebssteuerung und -optimierung hat die RWZ während der letzten beiden Jahre ein CRM-System aufgebaut. Dieses wird seit kurzem mit Erfolg eingesetzt und soll schon im laufenden Geschäftsjahr insbesondere im Agrargeschäft maßgeblich die Kundenbeziehungen auch im Sinne der RWZ-Dachmarkenstrategie weiter stärken.

Ausblick Geschäftsjahr 2016
Das Geschäftsjahr 2016 weist in der RWZ eG per Ende März einen Umsatz von 423,5 Mio. Euro aus. Dies sind 13% weniger als im Jahr zuvor. In der Menge hat die RWZ per Ende März 975.200 t 6 (-4,5%) umgesetzt. Während das Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln derzeit in der Menge saison- und im Wert preisbedingt noch rückläufig ist, konnten die Bereiche Getreide/Ölsaaten und Energie zulegen. Darüberhinaus fakturieren aufgrund einer Neustrukturierung der Futtermittelherstellung die Kraftfutterwerke des RWZ Konzerns seit 2016 nun einen Teil Ihrer Produktion direkt an den Kunden. Allerdings haben der noch kurzfristige Betrachtungszeitraum und die gegenüber Vorjahr recht unterschiedliche Entwicklung des Saisonbeginns in den einzelnen Märkten und Anbaukulturen eine derzeit nur begrenzte qualitative Aussagekraft.

Für das Geschäftsjahr 2016 ist ein Umsatzziel für die RWZ eG auf Vorjahreshöhe geplant. Unter Berücksichtigung des außerordentlichen Aufwands für das vor allem im Geschäftsjahr 2016 ergebniswirksame Restrukturierungsprogramm ist von einem ausgeglichenen Geschäftsergebnis auszugehen.

Hans-Josef Hilgers ausgeschieden
Am 16. März 2016 ist der Vorstandsvorsitzende Hans-Josef Hilgers nach 14-jähriger Tätigkeit als Sprecher des Vorstandes bzw. Vorstandsvorsitzender aus der RWZ ausgeschieden. Grund hierfür ist eine unterschiedliche Auffassung zwischen Aufsichtsrat und Vorstandsvorsitzendem über die weitere strategische Ausrichtung der RWZ gewesen. Die Nachfolgesuche ist im Gange, sodass die RWZ auf kurze Sicht bereits wieder durch einen aus drei Mitgliedern bestehenden Vorstand geführt werden wird. Bis dahin führen die beiden Vorstände Markus Stüttgen (interne Dienstleistungsbereiche, Logistik, Kartoffeln) und Dr. Nicolai von Roenne (Agrarerzeugnisse, Pflanzliche Produktion, Mischfutter, Technik, Weinbau-/Kellereibedarf, Gartenbau, Energie, Baustoffe/Märkte) die Geschäfte gemeinschaftlich. (RWZ) 

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