NL: "Große Gefahr, dass es zu Auftreten von Xylella kommt"

Die Gefahr, dass es in den Niederlanden zu einem Auftreten von Xylella kommt, sei sehr groß, sagte Forscher Jan van der Wolf auf der Baumschulfachmesse GrootGroenPlus im Rahmen eines Symposiums über dieses gefürchtete Bakterium.

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Die Gefahr, dass es in den Niederlanden zu einem Auftreten von Xylella kommt, sei sehr groß, sagte Forscher Jan van der Wolf auf der Baumschulfachmesse GrootGroenPlus im Rahmen eines Symposiums über dieses gefürchtete Bakterium.

Der Forscher aus Wageningen nannte allerlei Gründe, warum Xylella fastidiosa in die Niederlande gelangen könnte, zum Beispiel: „Symptome kann man übersehen und es gibt viele Wirtspflanzen und Vektoren für diese Bakterien in den Niederlanden vorhanden.“

Seit 2015 bestehen jedoch EU-Notmaßnahmen, um eine weitere Ausbreitung des Bakteriums, dass derzeit nur in Süditalien, Südfrankreich und auf Korsika vorkommt, zu vermeiden. Das Monitoring in den Niederlanden ist Aufgabe der niederländischen Behörde für Ernährung und Produktsicherheit (NVWA). „Wir haben noch nichts gefunden, wir können froh sein“, sagte Senior-Inspektorin Karin Visser.

Visser zeigte auf einer Landkarte, wie groß die Pufferzone wäre, wenn es zum Beispiel in Zundert zu einem Ausbruch käme. Diese Zone würde einen Umkreis von 10 km umfassen. Ein Verkehr von Wirtspflanzen ist dann mindestens fünf Jahre lang unmöglich. „Das ist sehr einschneidend, denn die ganze Baumschulregion und auch ein Stück von Belgien würden in der Zone liegen.“ (Quelle: De Boomkwekerij/GPP)

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