Kohl: Netze gegen Raupen

Bei warmer Sommerwitterung wird Kohl häufig von Raupen unterschiedlicher Schmetterlingsarten befallen.

Schädigung durch Mehlige Kohlblattlaus. Bild: LWK NRW.

Anzeige

Die Raupen fressen an den Blättern und verursachen oftmals erhebliche Schäden, so der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Je nach Raupenart entstehen entweder Fraßstellen am Blattrand, Löcher in den Blättern, zum Teil mit erhaltener Blattoberhaut, oder Bohrlöcher bei Kopfkohl, die bis ins Kopfinnere reichen. Mitunter wird der Kohl auch durch zurückbleibenden Raupenkot verschmutzt. Kohl ist bei vielen Schmetterlingen beliebt, zum Beispiel beim Kleinen und Großen Kohlweißling, der Kohlmotte oder Kohlschabe, der Kohl- und Gammaeule sowie dem Kohlzünsler.

Bei schwachem Befall reicht es in der Regel aus, die vorhandenen Raupen abzusammeln. Vorbeugend lässt sich die Befallsgefahr bereits verringern, wenn man die Kohlpflanzen direkt nach der Saat oder Pflanzung mit einem Kulturschutznetz abdeckt. Kulturschutznetze sollten möglichst während des gesamten Wachstums auf den Kulturen liegen bleiben. Die Netze schützen auch vor anderen Schädlingen, wie der Kohlfliege und der Mehligen Kohlblattlaus, sowie vor Vogelfraß. (LWK NRW)

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.