Würzburg: Genug ist nie genug – zum Grün in der Stadt

Was machen wir morgen in unseren Städten? Eine Podiumsveranstaltung mit kabarettistischem Rahmen am 20. September um 14 Uhr in der Library der Landesgartenschau Würzburg.

Podiumsveranstaltung mit kabarettistischem Rahmen am 20. September um 14 Uhr in der Library der Landesgartenschau Würzburg.

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Die Bevölkerungsdichte in den Städten wächst, immer mehr grüne Freiflächen fallen dem Straßen- und Wohnungsbau zum Opfer. Auch im privaten Nutzungsbereich schwindet die Vielfalt an Pflanzen, denn Balkone und Gärten werden immer kleiner und damit immer spärlicher begrünt oder mit Kunstrasen und als „pflegeleichte“ Steingärten angelegt. Soll es so weitergehen? Kann es überhaupt so weitergehen? Welche Konsequenzen hat dieser Trend für Flora, Fauna und letztlich für uns Menschen? Wie kann dagegen eine grüne, lebendige und wünschenswerte Stadtentwicklung aussehen? Und wer trägt dazu bei?

Die Themen im Einzelnen

Mittels einer kleinen Umfrage habt man nach den Top 3 der fünf Themen der Podiumsveranstaltung gefragt. Und hier ein Zwischenstand: Gleichrangig wurden die Themen Innovative innerstädtische Klimaverbesserung – Grün in die Stadt sowie Planen – bauen – genießen: Nachhaltige Stadtentwicklung. Ist eine Landesgartenschau das Mittel der Wahl? gewählt. Gefolgt von Bunte Lebensfreude: Rosenrot statt Betongrau. Lebensqualität durch private Impulse und Initiativen; dann Sie sammeln – stechen – summen: Kein (Über-)Leben für die Bienen. Was man für ihren innerstädtischen Lebensraum tun muss! und Phantasieblumen & Traumgarten per virtueller Brille. Zukunftsideen für ein Leben mit künstlicher Intelligenz.

Die Podiumsdiskussion mit kabarettistischem Rahmen greift das breite Themenspektrum auf: Experten, Fachleute, Praktiker – und der fränkische Kabarettist Klaus Karl-Kraus – kommen ebenso zu Wort wie die Teilnehmer im Publikum.

Es werden Fragen gestellt, die die Zukunft unserer Lebensqualität maßgeblich beeinflussen. Termin ist Donnerstag, 20. September 2018 um 14 Uhr in der Library/Bibliothek der Landesgartenschau Würzburg.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter www.lgs.de/service/Symposium 

Formlose Anmeldungen werden auch unter bayern@lgs.de gerne entgegen genommen.

Veranstalter ist die Bayerische Landesgartenschau GmbH. Sigmund-Riefler-Bogen 4, 81829 München www.lgs.de 

Diese Mitwirkenden freuen sich auf Ihren Besuch, Ihr Interesse und Ihre Diskussionsbeiträge:

KABARETT & MODERATION

Klaus Karl-Kraus, der bekannte fränkische Kabarettist ist auch Musiker, Autor, Moderator und Dipl.- Betriebswirt. Und damit prädestiniert, zunächst mit einem eigens zusammengestellten künstlerischkabarettistischen Programm die Teilnehmer von „Genug ist nie genug – zum Grün in der Stadt“ für das Thema einzunehmen. Anschließend moderiert er die Podiumsdiskussion und das Gespräch mit dem Publikum.

INNOVATIVE INNERSTÄDTISCHE KLIMAVERBESSERUNG – Grün in die Stadt

Gerhard Zäh führt ein mittelständisches Garten- und Landschaftsbauunternehmen im Landkreis Ansbach und ist seit einigen Monaten Präsident des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern. Als Unternehmer wie als Präsident beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten der innerstädtischen Klimaverbesserung durch „Grün in die Stadt“ – einer Initiative für kommunale Grünprojekte für Gemeinden und Städte jeglicher Größe.

PLANEN – BAUEN – GENIESSEN: NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG. Ist eine Landesgartenschau das Mittel der Wahl?

Franz Stahl ist mit ganzem Herzblut Kommunalpolitiker und seit 2002 Erster Bürgermeister der oberpfälzischen Stadt Tirschenreuth. Seitdem ist ihm gelungen, die Lebensqualität einer der kleinsten Kleinstädte Bayerns, die nur wenige Kilometer von der Grenze zu Tschechien liegt, zu steigern. So wurde die Innenstadt umgestaltet und 2013 eine Gartenschau durchgeführt. Wichtig ist ihm dabei stets, die Bevölkerung einzubinden – in Gesprächen, Diskussionsrunden bis hin zum Bürgerentscheid.

BUNTE LEBENSFREUDE: ROSENROT STATT BETONGRAU. Lebensqualität durch private Impulse und Initiativen

Silvia Appel ist leidenschaftliche Hobbygärtnerin, die mit ihrem Blog garten-fraeulein.de und als Buchautorin fürs Gärtnern begeistert. In Würzburg ist sie im Verein „Stadtgärtner Urban Gardening Würzburg“ aktiv, dessen Ziel es ist, „die Stadt grüner, bunter, essbarer zu machen und mit diesen Ideen die Menschen zu begeistern und anzustecken“. In der Landesgartenschau Würzburg zeigt der Verein unkonventionelle und auch leicht nachmachbare Ideen mit einem eigenen Beitrag.

SIE SAMMELN – STECHEN _SUMMEN: KEIN (ÜBER-)LEBEN FÜR DIE BIENEN. Was man für ihren innerstädtischen Lebensraum tun muss!

Dr. Rudolf Behl ist Imker aus Überzeugung. Und als Bienenexperte kennt sich aus mit allem, was die Bienen für ihr Wohlergehen benötigen und was wir als Balkon- und Gartenbesitzer für ihr Überleben tun können. Ehrenamtlich engagiert er sich als Vorsitzender des Unterfränkischen Bienenzuchtvereins Würzburg und des Kreisverbands der Imker Würzburg sowie im Landesverband Bayerischer Imker.

PHANTASIEBLUMEN & TRAUBGARTEN PER VIRTUELLER BRILLE. Zukunftsideen für ein Leben mit künstlicher Intelligenz.

Prof. Claudia Frey lehrt an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Ihre Forschungsgebiete sind die Grundlagen der Gestaltung im räumlichen Kontext mit dem Schwerpunkt auf Konzeption und Gestaltung u.a. für Ausstellungen und Museen sowie Installationen im öffentlichen Bereich. In der Landesgartenschau Würzburg wirkte sie mit bei LAB 13 – der digitale Raum. Hier wird gezeigt, wie sich Veränderungen an Gebäuden und Räumen simulieren lassen. Reale und virtuelle Wirklichkeit fließen dabei ineinander.

Im Publikum - unter den Teilnehmern der Veranstaltung:

Dagmar Voß, die als Geschäftsführerin der Bayerische Landesgartenschau GmbH das nachhaltige Konzept von Gartenschauen seit vielen Jahren weiterentwickelt und zukunftsfähig gestaltet. Sie ist profunde Kennerin der Organisation von Gartenschauen und berät interessierte Kommunen.

Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verband und Vorsitzender der Gesellschafter der Bayerischen Landesgartenschau GmbH

Weitere Vertreter aus Verbänden, aus der Verwaltung, aus der Politik sowie interessierte Laien. (LGS)

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