WEKO: Sanktioniert Absprachen bei Gerätebenzin

Die schweizer Wettbewerbskommission (WEKO) schließt die Untersuchung gegen die Bucher AG Langenthal und die Husqvarna Schweiz AG mit einvernehmlichen Regelungen und einer Buße von rund 610.000 CHF ab.

Motorsägen können mit Gerätebenzin der Marke Aspen betrieben werden. Bild: GABOT.

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Bucher wird betraft, während Husqvarna die Sanktion aufgrund einer Selbstanzeige erlassen wird. Die beiden Unternehmen haben beim Vertrieb von Gerätebenzin der Marke Aspen eine unzulässige Preis- und Kundenaufteilungsabsprache getroffen.

Gestützt auf eine Selbstanzeige von Husqvarna eröffnete die WEKO am 31. Mai 2016 eine Untersuchung. Diese zeigte, dass zwischen Husqvarna und Bucher im Zeitraum von 1998 bis Anfang 2016 eine unzulässige horizontale Abrede über die Festsetzung von Preisen und über eine Kundenaufteilung beim Vertrieb von Gerätebenzin der Marke Aspen bestand. In einvernehmlichen Regelungen mit den Wettbewerbsbehörden haben sich beide Unternehmungen verpflichtet, derartige Abreden künftig zu unterlassen. Husqvarna wurde die Sanktion erlassen, weil sie die Wettbewerbsbehörden über die Abrede in Kenntnis gesetzt und damit die Untersuchungseröffnung ermöglicht hatte. Das kooperative Verhalten von Bucher hatte eine erhebliche Reduktion der Buße zur Folge.

Der Entscheid der WEKO kann an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden. (Quelle: Bundesrat Schweiz)

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