Spiel und Spaß im Garten: Spielzonen sicher und abwechslungsreich gestalten

Der eigene Garten ist in vielerlei Hinsicht der perfekte Ort für Kinder, allerdings nur mit einer Einschränkung: Sorglos können Eltern ihre Kinder nur dort spielen lassen, wenn die Gartengestaltung kindgerecht und sicher ist. Und auch der Nachwuchs wird sich nur dann gerne im Garten aufhalten, wenn die Spielzonen abwechslungsreich gestaltet sind.

Der eigene Garten ist in vielerlei Hinsicht der perfekte Ort für Kinder. Bild: fotolia.com © 49520057| Kim Schneider.

Anzeige

Für Hüpfspaß im Garten: das Trampolin

Trampolinspringen macht Spaß, hilft beim Auspowern und trainiert dabei direkt noch den Gleichgewichtssinn. Trampolinspringen kann aber auch gefährlich werden, wenn die Sicherung nicht ausreichend ist oder schlichtweg auf einem unpassenden Gerät gehopst wird. Wer keinen dieser beiden Fehler begehen möchte, sollte hier recherchieren: Outdoortrampoline auf haushaltstipps.net im Vergleich.

Hilfreich ist der Direkteinstieg ins Thema mit Blick auf eine umfangreiche Vergleichstabelle. Durchmesser, Höhe des Sicherungsnetzes, Belastbarkeit, Gewicht und die Anzahl der Springfedern sind dort vermerkt. Zudem gibt es Hinweise zu sicherheitsrelevanten Bauteilen wie etwa einem Reißverschlusseinstieg, einer Stangenpolsterung, einer Federabdeckung oder einem Sicherheitsnetz. Auch eine Liste der Vorteile und ggf. Nachteile sind Teil des Produktvergleichs.

Im sich anschließenden Ratgeber wird das Thema „Trampolin“ in einen größeren inhaltlichen Rahmen gestellt. Hier werden die Trampolinarten – Gartentrampolin, Fitness- und Gymnastiktrampolin, Mini-Trampolin und Kindertrampolin – nicht nur beschrieben, sondern mit all ihren Vor- und Nachteilen beleuchtet. Das hilft bei der Wahl des passenden Outdoor-Spielgeräts im Garten.

Tipp: Ein Trampolin im Garten aufzubauen, ist eine Möglichkeit, um eine sportlich geprägte Spielzone zu kreieren. Wichtig ist dabei, dass genügend Platz rund um das Trampolin ist, so dass dem Springen ans Netz keine Blessuren folgen. Zudem muss der Untergrund so fest sein, dass das Trampolin stabil stehen kann. Wer sich für ein Kinder-Trampolin entscheidet, setzt auf Hüpfspaß mit zeitlicher Begrenzung. Diese Modelle sind nur begrenzt belastbar und haben so nach einigen Jahren ausgedient. Schade, wenn das Kind das Trampolinspringen liebt. Gut, wenn Abwechslung einziehen soll.

Eine Kletteranlage im Garten!? Eine Abwägung

Es ist das, was sich in vielen Neubaugebieten beobachten lässt: Neben dem schicken Neubau wird eine mächtige Kletteranlage platziert, die beim Nachwuchs kaum Wünsche offenlässt. Rutsche, Klettermöglichkeit, Schaukel und Co. sind Teil der Kletteranlage. Um ein sicheres Spielgerät zu erwerben, hilft ein Blick auf die entsprechende DIN-Norm. Für Spielplatzgeräte gilt die DIN EN 1176, die der Bundesverband der Spielplatzgeräte unter bsfh.de ausführlich erläutert.

Wer sich für die Errichtung einer privaten Kletteranlage im Garten entscheidet, der meint es als Elternteil sicherlich gut. Der Nachwuchs soll im Garten spielen können – jederzeit. Was aber, wenn es keine üppige Geschwisterschar gibt, die zum Toben verfügbar ist? Dann verwaist das Klettergerüst im Garten schneller als es aufgebaut wurde und raubt zudem noch viel Platz.

Folgende Überlegungen sollte deshalb im Vorfeld angestellt werden:
- Ist es gut und sinnvoll, eine große Kletteranlage im Garten aufzubauen oder ist es kindgerechter, bedarfsgerecht je nach Alter eine Spieloption zu bieten?
- Wie weit entfernt sind der nächste Spielplatz und die nächsten Spielkameraden? Ist es vielleicht eine spaßigere Option, ein Spielplatzdate zu vereinbaren, anstatt den Nachwuchs „nur“ in den Garten zu schicken?
- Wird das Erstgeborene ein Einzelkind bleiben oder ist eine kleine, private Fußballmannschaft geplant? Wer sich mehrere Kinder wünscht, für den rentiert sich eine private Kletteranlage im eigenen Garten. Einzelkinder freuen sich indes mehr über das Spiel mit Gleichaltrigen, das nicht zwingend im eigenen Garten stattfinden muss.

Tipp: Eltern sollten auf bedarfsgerechte Anschaffungen achten. Ein Sandplatz ist vor allem für ganz kleine Kinder eine beliebte Spieloption im eigenen Garten. Wichtig ist dabei, auf eine schattige Lage zu achten oder auf die Möglichkeit, einen Sonnenschirm aufstellen zu können. Erst im Kindergartenalter werden Rutsche, Schaukel und Kletteroption beliebt – allerdings gibt es diese in der Regel auch auf dem Spielplatz im Kindergarten.

Kinder sollten den Garten erleben dürfen

Gerade dann, wenn der Garten nicht übermäßig groß ist, entscheiden sich Eltern häufig gegen die mächtige Kletteranlage und für einen kleinen, aber feinen Nutzgarten. Und auch dieser kann zum Kinderparadies werden, wenn die Kinder mitwerkeln dürfen.

Diese Tipps helfen dabei, den Garten als naturnahe Spielzone zu begreifen:
- Keine Hochbeete installieren. Hochbeete haben zwar den Charme, rückenschonend zu sein. Allerdings hat der Nachwuchs rein gar nichts davon, denn er kann die Beete schlichtweg nicht erreichen. Eltern sollten besser auf normale Beete setzen – und dort mit den Kindern Nutzpflanzen einsetzen.
- Den Kreislauf der Natur verstehen. Wer sich für einen kleinen Nutzgarten entschieden hat, sollte diesen nach Möglichkeit gemeinsam mit dem Nachwuchs bepflanzen. Eltern tun gut daran, gemeinsam mit den Kindern die Obst- und Gemüsesorten auszuwählen, die allen schmecken. Tomaten, Karotten, Gurken sowie Erdbeeren sind meist die Favoriten der Kinder. Wer mit den Kindern pflanzt, hegt und pflegt und anschließend erntet, erklärt sehr praxisnah den Kreislauf der Natur. Dass es eine gute Idee ist, Kindern einen Nutzgarten näherzubringen, zeigt auch dieses Projekt.
- Selbstgebautes hat besonderen Charme. Palettenmöbel erfreuen sich gerade großer Beliebtheit, doch nicht nur das. Auch bieten sie die prima Option, gemeinsam handwerklich aktiv zu werden. Wer gemeinsam mit dem Nachwuchs an den neuen Möbeln schleift, stärkt die Eltern-Kind-Bindung – und hat obendrein ein echt individuelles Möbelstück im Garten. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung hält das Heimwerkerportal selbst.de vor.

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.