"Schau ins Feld!" 2018: Jetzt anmelden

Mitmach-Aktion für Landwirte startet in vierte Saison. Auch ökologisch wirtschaftende Betriebe aufgerufen.

"Schau ins Feld!" 2018: Jetzt anmelden. Bild: Pflanzenschützer.

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Was passiert, wenn auf Pflanzenschutz verzichtet wird? Ackerbauer, Winzer, Obst- und Gemüsebauer - konventionell wie ökologisch - sind wieder aufgerufen, aktiv zu werden und an der Aktion Schau ins Feld!teilzunehmen, um Verbrauchern zu zeigen, wie wichtig Pflanzenschutz für gesunde Kulturpflanzen ist. Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten sorgen dafür, dass es nicht viel zu ernten gibt, wenn man sie nicht bekämpft. Mit verschiedenen Pflanzenschutz-Maßnahmen werden Ertrag und Qualität gesichert. Nirgendwo lässt sich das besser zeigen, als direkt auf dem Feld, im Wingert oder in der Plantage. Viele Landwirte suchen den Dialog und nutzen die Aktion, mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und über ihre Arbeit aufzuklären.

Bei der Aktion „Schau ins Feld!“, die der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) 2015 im Rahmen der Initiative „Die Pflanzenschützer“ erstmals ausrief, werden sogenannte Nullparzellen, die Schau!-Fenster, an möglichst gut frequentierten Wegen angelegt, auf denen auf jegliche Pflanzenschutz-Anwendungen verzichtet wird. Das heißt im Sinne des ganzheitlichen Pflanzenschutzes: Weder ackerbauliche, mechanisch-physikalische, biologische oder chemische Maßnahmen kommen zum Einsatz. Der Rest des Schlags wird nach guter fachlicher Praxis behandelt. Mit der Zeit wird im direkten Vergleich deutlich, wie sich die Kulturpflanzen mit und ohne Pflanzenschutz entwickeln. Auf der unbehandelten Fläche ist bald nur noch wucherndes Unkraut über verkümmerten oder verfaulten Pflanzen zu sehen. Auf einem großen Schild, das die Teilnehmer kostenlos erhalten, wird erläutert, was Pflanzenschutz für Ernte, Ertrag und Qualität bedeutet. 2017 verzeichnete die Aktion eine Rekord-Teilnahme: Über 520 Teilnehmer legten bundesweit mehr als 1000 Schau!-Fenster an.

Die Anmeldung zu „Schau ins Feld!2018 läuft. Bis Ende März können sich interessierte, konventionell wie ökologisch wirtschaftende Landwirte unter www.die-pflanzenschuetzer.de registrieren und mitmachen. Alle Teilnehmer erhalten rechtzeitig kostenlos eine Schautafel zum Aufstellen an ihrem Schau!-Fenster. Auch Teilnehmer, die wiederholt dabei sind und auch gegebenenfalls ihr eingelagertes Feldschild wieder aufstellen, sind gebeten, sich erneut zu registrieren.

Gesucht wird auch 2018 wieder der oder die „Pflanzenschützer des Jahres“. Mit dieser Auszeichnung werden besonders engagierte Teilnehmer prämiert und mit einer Wochenendreise zur Internationalen Grünen Woche 2019 in Berlin belohnt. Auf der gerade zu Ende gegangenen Grünen Woche im Januar wurden die „Pflanzenschützer des Jahres 2017“ für ihr Engagement geehrt. Der IVA bedankte sich vor dem Messepublikum bei den Landwirten Julian Hartmann und Heinz-Georg Hartmann aus Münster sowie Matthias Wacker aus Schöneck-Kilianstädten für ihren besonders großen Einsatz im Rahmen der Aktion „Schau ins Feld!“. (Industrieverband Agrar)

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Kommentare (1)


Johannes-Peter Iber 17. Mär. | 17:22

Das zeigt doch nur die halbe Wahrheit. Neben den beiden Vergkeichsschlägen muss zwangsläufig auvh ein Sclag gezeigt werden, der bereuts mehrere Jahre biozertifiziert arbeitet. Das kann allerdings nicht in direkter Nähe zum konventiknellen Feld sein -das ergäbe zwangsläufig eine Verfälschung. Und wie sieht es im Vergleich der drei fenannten Schläge mit Insekten, Bodenleben, Wurzelentwicklung usw. aus.
Für mich erscheint das wie Blendwerk für den Verbraucher und dient dem Reinwaschen der Monsantos, Bayers usw. . Objektivität sieht anders aus! Und Panikmache, dass Ökolandbau die Menschheit verhungern lässt brauchen wir nicht, denn das ist Quatsch.

 

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