RedStar und Looye: Fusion

Die niederländischen Tomatenproduzenten RedStar und Looye gehen fortan gemeinsame Wege.

Looye und RedStar fusionieren.

Anzeige

RedStar und Looye, früher Looije Tomaten, wollen gemeinsam weitermachen. Die Familien Van der Kaaij und Looije haben dies ihren Betriebsräten, Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern mitgeteilt. Das neue Unternehmen wird sich unter dem Namen Looye Kwekers auf das höhere Geschmacks- und Marktsegment der Tomaten konzentrieren. Der Startumsatz beträgt 180 Mio. Euro.

Beide Familien erwarten, dass das Wachstum des neuen Unternehmens ihren Mitarbeitern viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bietet. Die Fusion wird daher ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen. Die bisherige Geschäftsführerin von Looye Kwekers, Heleen van Gulik, wird das neue Unternehmen leiten. Der CEO ad interim von RedStar, Kees of Austria, wird nach der Fusion in den Ruhestand treten. Die Gesellschafter von Looye Kwekers sind die Familie Looije, die gemeinnützige Stiftung Theo und Sophia van der Kaaij (heute De Eik) und mit einem kleineren Anteil die Kinder von Cor und Dirk van der Kaaij.

Looye und RedStar sind führende Züchter von Tomaten und weltweit tätig. Sie agieren als unabhängige Familienunternehmen mit direkter Belieferung großer Handelsketten. Looye ist auf schmackhafte Kirsch- und Strauchtomaten spezialisiert. Mit den Marken 'Honigtomaten' und 'Joyn' nimmt sie eine Sonderstellung im Markt ein. Besonders stark ist RedStar bei Spezialitäten im Segment unter 30 Gramm. Bekannte Marken, die sie führen, sind 'RedStar Romantic' und 'RedStar Red Desire'. Die Unternehmen haben Niederlassungen in De Lier, Naaldwijk, Burgerveen, Dinteloord, Voorne-Putten, Bergschenhoek und Luttelgeest sowie eine Beteiligung an Thanet Earth in Großbritannien.

Das neue Ultra Klima-Gewächshaus ist 10 Hektar groß und RedStar kann die Fläche am Standort Dinteloord um weitere 30 Hektar erweitern. Die Gesamtfläche von RedStar beträgt mehr als 55 Hektar in den Niederlanden.

Mit dem Zusammenschluss reagieren die beiden Familien auf die Größenzunahme auf dem Obst- und Gemüsemarkt, sowohl bei den Lieferanten als auch bei den Abnehmern. In diesem Markt wollen sie mit Marken ihre Position nachhaltig stärken und ihre Eigenständigkeit als "Familienunternehmen" erhalten. In der kommenden Zeit wird die Fusion weiter ausgearbeitet und das neue Unternehmen wird Gestalt annehmen. Während dieser Ausarbeitung erkennen beide Familien die laufenden Klagen gegen RedStar über die Rückforderung bereits erhaltener europäischer Subventionen an. Das neue Unternehmen konzentriert sich auf die Zukunft mit dem Ziel, Mensch und Natur sinnvoll zu fördern, um Geschmack zu geben und es zu genießen.

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.